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Elektromobilität

Im Norden müssen sich 14,5 E-Autos einen Ladepunkt teilen

Schleswig-Holstein landet im Bundesländerranking des VDA im Mittelfeld.

Schleswig-Holstein landet im Bundesländerranking des VDA im Mittelfeld. Foto: Sven Hoppe/dpa

Die Zahl der E-Autos und der öffentlichen Ladesäulen ist in Schleswig-Holstein seit dem vergangenen Jahr gestiegen. Mit der Zahl der Ladepunkte pro E-Auto liegt das Bundesland im Mittelfeld.

Von dpa Mittwoch, 06.11.2024, 04:05 Uhr

Berlin/Kiel. Rechnerisch müssen sich 14,5 Elektroautos in Schleswig-Holstein einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt teilen. Am vergangenen 1. Juli kamen auf die fast 83.000 E-Autos und Plug-in-Hybridfahrzeuge gut 5.700 Ladepunkte, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) mitteilte. Das Verhältnis hat sich im Vergleich zum vergangenen Jahr verbessert. Zum Juli 2023 kam das nördlichste Bundesland nach VDA-Angaben auf 17,1 E-Autos pro Ladepunkt. Damals gab es knapp 68.900 E-Autos, die sich rund 4.030 öffentlich zugängliche Ladesäulen teilen mussten. 

Innerhalb des Bundeslandes sind die Ladepunkte unterschiedlich verteilt. In Dithmarschen und Ostholstein etwa müssen sich rund 9 E-Autos eine öffentliche Ladesäule teilen. Im Kreis Herzogtum Lauenburg sind es 24,4. 

Schleswig-Holstein liegt im Mittelfeld

Im Bundesschnitt kommen 17,3 Stromer auf einen Ladepunkt. Das ist deutlich besser als vor einem Jahr, als es nach der Berechnungsmethode des VDA noch rund 21 E-Autos waren. Dazu hat neben dem eher zügigen Wachstum des Ladenetzes aber auch beigetragen, dass der E-Fahrzeugbestand zuletzt deutlich langsamer gewachsen ist. 

Nach der VDA-Berechnungsmethode landet Schleswig-Holstein im Bundesländerranking im Mittelfeld. Spitzenreiter ist Sachsen mit einem öffentlich zugänglichen Ladepunkt für 11,8 E-Autos, auf Platz 16 landet das Saarland mit einem Wert von 24,3 Autos pro Ladepunkt. 

Der VDA sieht weiter großen Handlungsbedarf beim Ausbau der Ladeinfrastruktur; diese sei ein wesentlicher Schlüsselfaktor, um die Menschen zum Umstieg auf E-Mobilität zu bewegen, sagt Verbands-Präsidentin Hildegard Müller.

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