Landwirtschaft

Zuckerrüben wachsen auf einem Feld in der Region Hannover. Die anhaltende Trockenheit macht vor allem den Bauern im Osten Niedersachsens zu schaffen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Zuckerrüben wachsen auf einem Feld in der Region Hannover. Die anhaltende Trockenheit macht vor allem den Bauern im Osten Niedersachsens zu schaffen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Mit rund 100.000 Hektar Anbaufläche bleibt nach Experteneinschätzung der Zuckerrübenanbau in Niedersachsen in diesem Jahr auf dem Vorjahresniveau.

08.07.2022, 10:00 Uhr

Etwa 5000 Betriebe im südlichen Niedersachsen bauen dieses Feldfrucht an, teilte das Landvolk am Donnerstag in Hannover mit. Zuckerrüben werden ausschließlich aufgrund von Verträgen zwischen den Landwirten und den Abnehmern angebaut. Der Dachverband Norddeutscher Zuckerrübenanbauer (DNZ) und die Nordzucker AG haben die Anbauverträge ausgehandelt und sich für 2023 auf einen Mindestpreis geeinigt, der nach dem Zeitraum der Rübenverarbeitung noch einmal nachverhandelt wird.

«Angesichts der aktuellen Marktentwicklungen innerhalb und außerhalb der EU rechnen wir mit einem deutlichen Aufschlag», sagte Heinrich-Hubertus Helmke, Geschäftsführer des DNZ. Angesichts gestiegener Energie- und Düngemittelkosten und auch der Tatsache, dass die Landwirte deutlich höhere Erlöse hätten, wenn sie beispielsweise Weizen anbauen würden, seien gute Auszahlungspreise dringend notwendig. (dpa)

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