Nach Razzia: Kiosk und Café in Pinneberg müssen schließen
In Pinneberg haben Polizisten mehrere Läden durchsucht. (Symbolbild) Foto: Christian Charisius/dpa
Polizei und Behörden durchsuchen mehrere Betriebe in Pinneberg. Sie finden Betäubungsmittel, gefälschte Markenware und illegale Glücksspielgeräte.
Pinneberg. Bei einer Razzia haben Einsatzkräfte in der Pinneberger Innenstadt Betäubungsmittel, Arzneimittel und illegale Glücksspielgeräte beschlagnahmt. Gegen einen 34-Jährigen werde wegen des Handels mit Betäubungsmitteln und der Beteiligung am unerlaubten Glücksspiel ermittelt, teilte die Polizei mit. Durchsucht wurden am Mittwoch ein Kiosk, die Wohnräume des Betreibers, ein Café und ein Shisha-Shop. Auch zwei Diensthunde des Zolls waren im Einsatz.
Neben geringen Mengen an Betäubungsmitteln stellten Einsatzkräfte erhebliche Mengen rezeptpflichtiger und zum Teil illegaler Arzneimittel, unversteuerte und nicht zugelassene E-Zigaretten, gefälschte Markenware und illegalen Oraltabak (Snus) sowie Bargeld im mittleren vierstelligen Bereich, zwei Handys und zwei illegale Glücksspielgeräte sicher. Die Beweismittel würden nun ausgewertet und führten voraussichtlich zu weiteren Strafverfahren, erklärte die Polizei.
Die Stadt Pinneberg übergab dem Betreiber von Kiosk und Café eine schriftliche Gewerbeuntersagung. Der Mann hat fünf Tage Zeit, seinen Betrieb einzustellen. Für den etwa vierstündigen Einsatz musste die Polizei einen Teil der Bahnhofstraße sperren.