Touristen-Paar zwingt in Hamburg ICE zur Schnellbremsung
Die Bundespolizei warnt vor lebensgefährlichen Aufenthalten in den Gleisen. (Symbolbild) Foto: Alexandra Stolze
Das junge Paar nimmt eine lebensgefährliche Abkürzung. Ein Fehlverhalten sehen beide nicht ein.
Hamburg. Um schneller zu ihrem Hostel zu gelangen, haben zwei Touristen am Morgen kurzerhand mitsamt ihren Koffern die S- und Fernbahngleise am Bahnhof Berliner Tor in Hamburg überquert. Der Fahrer eines nahenden ICE bemerkte das Paar und leitete eine Schnellbremsung ein, wie die Bundespolizei mitteilt.
Als die eingetroffenen Beamten die 21-Jährige und den 28-Jährigen auf die Lebensgefahr bei unbefugtem Aufenthalt im Gleisbett ansprachen, waren sich diese demnach keiner Schuld bewusst und gaben an, dass sie eine Abkürzung über die Gleise nehmen wollten. Ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wurde eingeleitet und die kurzzeitige Streckensperrung aufgehoben.
Nazi-Parolen am Hamburger Hauptbahnhof
Eine Frau ist wiederholt durch „Heil Hitler“-Rufe am Hamburger Hauptbahnhof aufgefallen. Das erste Mal rief die 63-Jährige die verfassungsfeindliche Parole in der Nacht zum Freitag, nachdem sie von einer Polizeistreife darauf hingewiesen wurde, dass das Füttern von Tauben nicht erlaubt sei, wie die Bundespolizei mitteilt. Die Frau verhielt sich zudem aggressiv und uneinsichtig. Als die Frau erneut laut: „Heil Hitler“ rief, erhielt sie einen Platzverweis. Zudem wurde ein Strafverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.