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Gefahr an Bord

Notlandung in Barcelona aus Sorge vor Bombe

Eine Maschine von Turkish Airlines musste in Barcelona wegen einer „Gefahr an Bord“ notlanden. (Archiv-Bild)

Eine Maschine von Turkish Airlines musste in Barcelona wegen einer „Gefahr an Bord“ notlanden. (Archiv-Bild) Foto: Soeren Stache/dpa

Der Name eines Internet-Hotspots löst auf einem Flug von Istanbul nach Barcelona einen Bombenalarm aus. Die Maschine muss in Barcelona notlanden und wird von Spezialkräften durchsucht.

Von dpa Donnerstag, 15.01.2026, 14:45 Uhr

Barcelona/Istanbul. Ein Passagier hat auf einem Flug der Turkish Airlines von Istanbul nach Barcelona einem Medienbericht zufolge mit einem Internet-Hotspot einen Bombenalarm ausgelöst. Er habe den Namen des Hotspots so gewählt, dass er eine Bombendrohung enthalten habe, meldete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu auf der Plattform X. Die Maschine ist daraufhgein in Barcelona notgelandet, wo der Jet von Sicherheitskräften umstellt wurde, wie der Flughafenbetreiber Aena mitteilte. 

Ein privater Hotspot etwa auf einem Smartphone verwandelt ein Handy in einen kleinen WLAN-Router, der das mobile Internet an andere Geräte wie Laptops oder Tablets weitergeben kann. Damit der Hotspot für andere auffindbar ist, muss er einen Namen haben, den der Halter des Smartphones frei wählen kann. 

Die Maschine sei abseits von Gebäuden des Flughafens geparkt, die Passagiere und Besatzungsmitglieder seien von Bord gebracht und das Flugzeug sei von Spezialkräften durchsucht worden, berichteten spanische Medien unter Berufung auf die Behörden. Ein Sprengsatz sei indes nicht gefunden worden, teilte Aena später mit. Turkish Airlines reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage zu dem Vorfall.

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