Peinlich im Supermarkt – Diese Fehltritte gilt es zu vermeiden
Supermarkt Foto: Heiko Rebsch
Fast jeder hat diese Situationen schon erlebt. Denn auch bei Aldi, Lidl und Co. gibt es Knigge-Regeln, die Kunden befolgen sollten.
Beim Einkauf treffen viele Menschen auf engem Raum zusammen. Dabei entstehen schnell Situationen, in denen man andere versehentlich stört oder sich selbst blamiert. Die Etikette-Expertin Jules Hirst erklärt, welche Fehler im Supermarkt besonders häufig vorkommen – und wie Kunden sie leicht vermeiden können.
Warum peinliche Fehler im Supermarkt so häufig passieren
Im Alltag ist man oft in Gedanken, und genau dann passieren kleine Missgeschicke. Laut der Expertin sind es vor allem unbewusste Verhaltensweisen, die andere beim Einkaufen behindern. Sie rät dazu, auf einfache Regeln der Rücksichtnahme zu achten, damit es für alle entspannt bleibt.
Ein klassischer Fehler: Kunden lassen ihren Einkaufswagen mitten im Gang stehen. Laut Hirst wirkt das nicht nur unhöflich, es blockiert auch den Ablauf für andere. Ihr Credo: Parken Sie Ihren Wagen am Rand, damit niemand ausweichen muss und man nicht unangenehm auffällt.
An der Backtheke keine Fehlgriffe riskieren
Viele greifen beim Brötchenkauf schnell mit der Hand zu – ein wenig appetitlicher Fauxpas. Die Expertin empfiehlt, immer die bereitliegende Zange oder die Einmal-Handschuhe zu nutzen. So zeigt man Hygienebewusstsein und vermeidet unangenehme Blicke.
Im Supermarkt geht es nicht nur ums Einkaufen, sondern auch um respektvolles Miteinander. Kleine Gesten wie ein Lächeln, kurzes Warten oder ein „Entschuldigung“ verhindern, dass es zu Konflikten kommt. So hinterlässt man einen positiven Eindruck.
Respektvoll ist es außerdem, wenn Kunden an der Kasse Abstand zu der Person vor ihr halten, die bezahlen möchte und dafür gegebenenfalls an das Kartenlesegerät muss.
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Tipps für kluges Einkaufen ohne Stress
Wer ein- bis zweimal pro Woche einkaufen geht, spart meist Zeit und behält seine Ausgaben besser im Blick. Ein fester Wochenplan hilft, strukturierter durch den Alltag zu kommen. Frische Produkte wie Obst oder Gemüse können zwischendurch ergänzt werden. So ist man flexibel, ohne ständig loszumüssen.
Ein Speiseplan für die Woche sorgt dafür, dass man beim Einkaufen nicht den Überblick verliert. Besonders an ruhigen Tagen wie dienstags oder mittwochs sind viele Läden leerer.
Lebensmittel
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Außerdem: Niemals hungrig einkaufen gehen. So greift man weniger spontan zu. Für große Einkäufe kann auch ein Lieferdienst sinnvoll sein.
Eine hilfreiche Orientierung bietet die „6-zu-1“-Methode. Sie schlägt vor, sechs Gemüsesorten, fünf Obstsorten und vier Eiweißquellen zu besorgen. Dazu kommen drei sättigende Beilagen und zwei Soßen oder Aufstriche. Ein Artikel, der einem einfach Freude macht, rundet den Einkauf ab. (tip)
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