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Fußball

Prömel, Bebou und Akpoguma verlassen Hoffenheim

Prömel und Bebou werden verabschiedet.

Prömel und Bebou werden verabschiedet. Foto: Uwe Anspach/dpa

Hoffenheim kann es über die Bundesliga noch in die Königsklasse schaffen. Gegen Bremen werden drei verdiente Akteure bei der TSG verabschiedet.

Von dpa Freitag, 08.05.2026, 15:20 Uhr

Zuzenhausen. Die TSG Hoffenheim und seine langjährigen Leistungsträger Ihlas Bebou, Grischa Prömel und Kevin Akpoguma gehen zum Ende der laufenden Bundesliga-Saison getrennte Wege. Das Trio wird am Samstag vor dem Heimspiel (15.30 Uhr/Sky) gegen Werder Bremen im Stadion in Sinsheim verabschiedet, wie Cheftrainer Christian Ilzer ankündigte. Ihre Verträge werden nicht verlängert.

„Sie haben es sich mehr als verdient, würdig verabschiedet zu werden. Alle drei sind top professionell, wie sie noch immer an die Sache herangehen“, sagte Ilzer. Der 32 Jahre alte Bebou ist seit 2019 bei der TSG und war über Jahre einer der verlässlichsten Offensivspieler. Defensivmann Akpoguma (31) ist sogar seit 2013 bei dem Club, wurde allerdings in diesem Zeitraum mehrere Male ausgeliehen.

Prömel „ein Rädelsführer“

Prömels Abgang war bereits vor Ilzers Ankündigung klar. Den 31-Jährigen zieht es im Sommer zum VfB Stuttgart - für den Transfer fehlt nur noch eine offizielle Bestätigung. „Ich kann nur bestätigen, dass sein Vertrag nicht mit ihm verlängern wird. Für mich ist Grischa Vize-Kapitän, er ist ein Rädelsführer dieser Mannschaft“, sagte Ilzer.

Prömel saß bei Hoffenheim gegen Stuttgart auf der Tribüne.

Prömel saß bei Hoffenheim gegen Stuttgart auf der Tribüne. Foto: Uwe Anspach/dpa

Hoffenheim ist aktuell Sechster, hat aber noch die Chance auf Platz vier und den Einzug in die Königsklasse. „Wir haben viele, viele schöne Momente gehabt. Jetzt wollen wir nochmal das zeigen, was uns über die ganze Saison ausgemacht hat“, kommentierte der 48 Jahre alte Österreicher. 

Stuttgart, Bayer Leverkusen und Hoffenheim haben jeweils 58 Punkte. Der VfB und Bayer treffen am Samstag aufeinander. „Leverkusen und Stuttgart haben den Druck. Wir haben die Chance“, sagte Ilzer.

 

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