Zähl Pixel
Vor dem Nordderby

Provokante Anti-HSV-Plakate vor Nordderby gegen Werder

Der HSV empfängt am Sonntag Werder Bremen zum Nordderby. (Archivbild)

Der HSV empfängt am Sonntag Werder Bremen zum Nordderby. (Archivbild) Foto: Marcus Brandt/dpa

Schwein im Fadenkreuz, falsches Zitat: Mutmaßliche Bremer Anhänger heizen das Nordderby an. Die Polizei sieht darin keine Straftat, spricht aber von Provokationen.

Von dpa 04.12.2025, 13:05 Uhr
3 Monate Premium-Zugriff auf tageblatt.de für nur 0,99 €! Jetzt sichern!

Hamburg/Bremen. Vor dem Nordderby in der Fußball-Bundesliga zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen sind in Hamburg diverse Plakate aufgetaucht, mit denen mutmaßliche Werder-Fans die Anhängerschaft der Gastgeber provozieren wollten. Die Polizei hat Kenntnis von den Vorfällen, sieht aber keine strafrechtliche Relevanz.

Auf den Plakaten waren unter anderem ein Schwein mit einem HSV-Schal in einem Fadenkreuz zu sehen. Ein weiteres zeigte ein Foto des Hamburger Trainers Merlin Polzin mit dem falschen Zitat: „Uns ist klar, dass Werder Bremen uns in allen Belangen überlegen ist. Ehrlich gesagt haben meine Jungs die Hosen voll und ich auch. Das wird der nächste Schwarze Tag in der Geschichte des Hamburger SV, so ehrlich müssen wir sein.“

Auf Nachfrage teilte die Polizei mit, dass einige der Plakate sichergestellt worden seien, um sie auf eine strafrechtliche Relevanz hin zu prüfen. Diese sei aber nicht gegeben. Vielmehr würden die Plakate als Provokationen gewertet. Der HSV und Werder treffen am Sonntag (15.30 Uhr, DAZN) zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder in der Bundesliga aufeinander. Das letzte Duell hatten die Bremer in der 2. Liga im Februar 2022 mit 3:2 im Volkspark gewonnen.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Hamburger Polizei löst Reiterstaffel auf

Polizistinnen und Polizisten hoch zu Pferd wird es 2028 im Hamburger Stadtgebiet nicht mehr geben. Die Reiterstaffel soll Ende 2027 aufgelöst werden. Was sind die Gründe dafür?

T Lloyd Werft: Behörden-Posse um Windkraftanlagen

Windkraftanlagen auf dem Betriebsgelände: So wollte die Lloyd Werft sich selbst mit umweltfreundlicher Energie versorgen. Aber die Gewerbeaufsicht lehnte den Antrag ab. Im Wirtschaftsressort und bei den Grünen stößt die Begründung auf Kopfschütteln.