Zähl Pixel
Badespaß

Rot-Grün will neue Badestellen für Hamburg

SPD und Grüne wollen mehr Badestellen an Hamburgs Gewässern. (Symbolbild)

SPD und Grüne wollen mehr Badestellen an Hamburgs Gewässern. (Symbolbild) Foto: Christian Charisius/dpa

In Paris kann wieder in der Seine gebadet werden. In Kopenhagen gibt es mehrere Hafen-Bäder. In Hamburg sucht man vergebens nach so einer Badestelle. Das soll sich ändern.

Von dpa Donnerstag, 18.12.2025, 10:45 Uhr

Hamburg. Auch die Regierungsfraktionen von SPD und Grünen setzen sich für neue öffentliche Badestellen an Hamburgs Gewässern ein. In einem gemeinsamen Antrag für die nächste Bürgerschaftssitzung im neuen Jahr fordern sie den Senat auf, mögliche Standorte prüfen zu lassen. 

„Aus der Stadtgesellschaft und der Fachöffentlichkeit gibt es seit Jahren immer wieder Impulse, neue Badestellen oder innovative Formen des Schwimmens in der Stadt zu ermöglichen“, heißt es darin. Erst im September hatte die CDU-Fraktion einen entsprechenden Antrag eingebracht, der in den Umweltausschuss überwiesen worden war.

Alster, Elbe oder Kanäle als mögliche Standorte

„Wir wollen jetzt genau prüfen, wo neue Badestellen entstehen können, die sicher, umweltverträglich und gut erreichbar sind“, sagte der Umweltexperte der SPD, Alexander Mohrenberg. „Dafür sollen neben der Außenalster auch die Gewässer in den Stadtteilen in den Blick genommen werden, wie zum Beispiel die Bille, das Billebecken, die Norderelbe, die Dove Elbe und die zahlreichen Kanäle.“

Der Wunsch der Hamburgerinnen und Hamburger sei eindeutig, sagte die stellvertretende Grünen-Fraktionsvorsitzende Rosa Domm: „Wir brauchen mehr Badestellen in unserer Stadt. Vorbilder wie Kopenhagen oder Stockholm zeigen eindrucksvoll, wie der Sprung ins kalte Wasser die Lebensqualität steigert und attraktive Orte für alle schafft.“ Diesen Weg wolle man auch für Hamburg gehen.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

T Mit 18 Jahren der jüngste Busfahrer der Wesermarsch

Als Sechsjähriger stand Kennet Hoppstock im Büro des Geschäftsführers der Verkehrsbetriebe und sagte: „Ich möchte gerne Busfahrer werden.“ Nun ist der junge Mann in seinem Traumjob angekommen. Wie ging das?

CDU lehnt Limosteuer ab

Gesundheitsexperten fordern im Kampf gegen Übergewicht und Diabetes seit längerem eine Abgabe auf gezuckerte Limos und Colas. Eine Initiative dafür fiel beim Parteitag der CDU durch.