Zähl Pixel
Ironman-EM

Sabotage bei Ironman-EM? Staatsschutz ermittelt in Hamburg

Fahrrad-Reparaturen beim Ironman in Hamburg.

Fahrrad-Reparaturen beim Ironman in Hamburg. Foto: -/dpa

Bei der Europameisterschaft im Triathlon liegen auf einmal Metallspäne auf der Straße. Das führt zu mindestens einem folgenreichen Sturz und mehreren defekten Rennrädern. Was steckt dahinter?

Von dpa Montag, 08.06.2026, 15:05 Uhr

Hamburg. Nach einem mutmaßlichen Sabotage-Akt bei der Ironman-EM in Hamburg ermittelt der Staatsschutz des Landeskriminalamtes unter anderem wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung sowie der Sachbeschädigung in mehreren Fällen. Das gab die Hamburger Polizei einen Tag nach der Triathlon-Großveranstaltung bekannt.

Nach den bisherigen Erkenntnissen haben Unbekannte auf mehreren Straßen im Stadtteil Kirchwerder kleine Metallspäne auf die Fahrbahn gestreut. Zahlreiche Rennräder wurden bei der Fahrt durch diesen Teil der Strecke beschädigt.

Teilnehmer stürzt und muss ins Krankenhaus

Nach Angaben der Polizei ist auch mindestens ein 29-jähriger Ironman-Teilnehmer in diesem Abschnitt gestürzt, erlitt dabei eine Fraktur und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Ob die Reifenschäden auch die Ursache für den Sturz waren, „ist Gegenstand der polizeilichen Untersuchungen“, wie es in der Mitteilung heißt.

Die Hamburger Polizei sucht nun Zeuginnen und Zeugen, die in Kirchwerder verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Das gelte auch für die Zeit am Abend und in der Nacht vor dem Rennen.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Philipp will in Hamburg erneut triumphieren

Bei der Ironman-EM steht Laura Philipp wieder im Fokus. Das Duell der Titelverteidigerin mit Weltmeisterin Solveig Lovseth verspricht ein sehr schnelles Rennen. Doch die Deutsche dämpft Erwartungen.