Sandsäcke für Barriere zwischen Wal und Flachwasser
Die Sandsäcke sollen im Wasser versenkt werden und eine Barriere zwischen dem Wal und der Flachwasserzone bilden, wie Fred Babbel sagte. Foto: Helena Dolderer/dpa
Steigender Wasserstand wird am gestrandeten Wal vor Poel erwartet. Das könnte ihm ermöglichen, loszuschwimmen - auch in die falsche Richtung. Dies soll verhindert werden.
Kirchdorf. Der für Sonntag erwartete höhere Wasserstand am gestrandeten Wal in der Ostsee stellt die Helfer vor neue Herausforderungen. Der Wal könnte selbstständig losschwimmen - und das auch in die falsche Richtung, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) deutlich machte. Der zwölf Tonnen schwere Buckelwal könnte demnach weiter in die Flachwasserzone geraten.
Um das zu verhindern, wurden am Nachmittag zunächst 16 riesige Sandsäcke - sogenannte Big Bags - angeliefert. Sie sollen im Wasser versenkt werden und eine Barriere zwischen dem Wal und der Flachwasserzone bilden, wie der mit den Baggerarbeiten beauftragte Unternehmer Fred Babbel sagte.
Zeitgleich wird für den Wal eine mehr als 100 Meter lange Rinne zum Fahrwasser gebaggert. Auf einer Art Lastkahn soll der Wal dann Richtung Meer gebracht werden - möglicherweise am Sonntag oder Montag.
Der mit den Baggerarbeiten beauftragte Unternehmer Fred Babbel läd die gefüllten Big Bags am Hafen ab. Foto: Helena Dolderer/dpa