Der Betrieb im Stader Seehafen hat sich stabilisiert. Große Ausbaupläne wecken Hoffnung. Doch eine große Unsicherheit am Chemiestandort auf Bützflethersand bleibt.
Die von Ex-Kanzler Scholz prophezeite Zeitenwende macht sich jetzt auch beim Ausbau des Stader Seehafens bemerkbar. Und bei dem Projekt gibt es eine besondere Neuigkeit.
Graben und forschen: Lithium wird für E-Auto-Batterien und Smartphone-Akkus gebraucht. Jetzt haben die Experten neue Informationen zu Lithium im Grundwasser gesammelt.
Wie lange stimmt die Chemie noch? An den Betrieben hängt - neben Airbus - das wirtschaftliche Wohl und Wehe der Region. 2025 könnte ein Jahr der Weichenstellungen werden.
Nahezu täglich gehen Schiffe im Stader Seehafen ein und aus, häufig begleitet vom Schlepper Bützfleth. Der hilft den Kapitänen und Elblotsen beim Bugsieren ihrer mittelgroßen Pötte. Das TAGEBLATT war mit an Bord.
Die konkreten Pläne zum Bau eines Heizkraftwerks im Stader Industriegebiet, das mit Altholz befeuert werden soll, haben es gezeigt: Der Standort erlebt einen zweiten Frühling. Allein das Kraftwerk bietet bisher ungeahnte Möglichkeiten.
Die Häfen an der Unterelbe kommen groß raus. Die niedersächsische Hafengesellschaft NPorts hat sowohl Stade als auch Cuxhaven vor dem Hintergrund der Energiewende mit hohen Geldbeträgen ausgebaut. Der Stader Seehafen bietet durchaus noch Reserven.