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Lokalpolitik

Stader Altstadtpläne: Linke kritisieren neue Planungen am Kreisel

Die Fläche am Backeltrog zwischen Schiffertorkreisel und Altstadt soll mit Städtebaufördermitteln aufgewertet werden.

Die Fläche am Backeltrog zwischen Schiffertorkreisel und Altstadt soll mit Städtebaufördermitteln aufgewertet werden. Foto: Strüning

Die Stadt Stade will den Eingang zur Altstadt am neuen Schiffertorkreisel aufwerten. Die Linken im Rat der Stadt üben Kritik an den Plänen.

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Von Lars Strüning
Donnerstag, 05.02.2026, 04:50 Uhr

Stade. Der Ausschuss des Stader Rates für Stadtplanung, Klimaschutz und Umwelt (ASKU) tagt am heutigen Donnerstag von 17 Uhr an im Ratssaal des historischen Rathauses - zusammen mit den Ortsräten aus Hagen und Wiepenkathen. Dann geht es um ein Entwicklungskonzept für das Schwingetal, die Heidbeckniederung, die Schwingewiesen und den Wöhrdener Außendeich.

Ab 17.30 Uhr tagt der ASKU allein. Dann kommt von der Linken-Fraktion Kritik auf den Tisch. Sie fordert, dass der Teilbereich „Schwingestufen“ am Eingang zur Altstadt auf Höhe des neuen Schiffertorkreisels so umgeplant wird, dass Barrierefreiheit besteht und der Zugang zum Wasser für alle möglich ist.

Keine Barrierefreiheit auf dem neuen Platz

Im Entwurf sei der Zugang zur Steganlage nur über eine Treppe mit Handlauf möglich. Das schließe Menschen mit eingeschränkter Mobilität (Rollstühle, Rollatoren) und auch mit Kinderwagen vom Platz zum Wasser aus.

Moderne Städteplanung habe Barrierefreiheit als Leitprinzip und müsse sie gerade bei Neubauprojekten umsetzen. Die Verwaltung winkt schon im Vorfeld ab: Aufgrund der Platzverhältnisse und dem zu überwindenden Höhenunterschied sei das nicht möglich.

Weitere Themen: das Wärmenetz in der Altstadt und der Stand der Altstadtsanierung.

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