L111 in Stade: Bahnübergang-Sanierung beendet - Schwingebrücke wieder gesperrt
Blick auf den Bahnübergang auf der L111 in Stade nach den Baumaßnahmen. Foto: Meyer
Die Bauarbeiten am Bahnübergang auf der Buxtehuder Straße sind abgeschlossen. Trotzdem gilt dort noch Tempo 10. Am Mittwoch und Donnerstag droht Pendlern ein Stück weiter neues Ungemach.
Stade. Seit Montagmorgen, 2. Februar, ist der Bahnübergang auf der Landesstraße 111 in Stade wieder passierbar. Wie berichtet, war die Buxtehuder Straße auf diesem Steckenabschnitt am vergangenen Wochenende aufgrund von Sanierungsarbeiten gesperrt worden. Der Asphalt an dieser Stelle wies tiefe Risse und Löcher auf.
Vonseiten des Landkreis-Sprechers Daniel Beneke hieß es am Montag auf TAGEBLATT-Nachfrage, die Tempo-10-Schilder sollen „in Kürze“ entfernt werden. Verkehrsteilnehmer dürfen den Angaben nach dann wieder 50 km/h fahren. Aktuell (Montag, 17.30 Uhr) ist das jedoch noch nicht der Fall.

Der Asphalt auf der Landesstraße 111/Buxtehuder Straße in Stade wurde ausgebessert. Foto: Meyer
Bislang sind die Verkehrszeichen nicht abgebaut - es gilt also kurz vor und hinter dem Bahnübergang weiterhin eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h.
Nächster Warnstreik: Schwingebrücke in Stade wieder dicht
Ein paar Meter weiter droht Pendlern am Mittwoch, den 4., und Donnerstag, 5. Februar, Ungemach: Aufgrund eines erneuten Warnstreiks im öffentlichen Dienst kann es „regional zu Einschränkungen im Straßenbetriebsdienst auf den Bundes- und Landesstraßen im Geschäftsbereich Stade kommen“, wie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Montag mitteilt.
Betroffen seien auch der Betrieb der Schwingeklappbrücke und der Winterdienst. Der Winterdienst findet den Angaben nach mit Einschränkungen statt, es müsse mit Verzögerungen gerechnet werden.
Die Schwingebrücke wird für den Verkehr voll gesperrt; lediglich für Einsatzfahrzeuge werde der Betrieb „im Notfall“ aufgenommen.
Staus nach erstem Warnstreik
Autofahrer müssen über die Altländer Straße ausweichen. Bereits am 20. Januar war die Schwingebrücke aufgrund eines Warnstreiks gesperrt worden; es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Darauf müssen sich Autofahrer wohl auch diesmal einstellen - insbesondere während des Berufverkehrs.
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