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Gastgewerbe

Teil der Sternbrücken-Clubs zieht zu den Deichtorhallen

Andreas Dressel, Hamburgs Finanzsenator und Verhandlungsführer der Länder.

Andreas Dressel, Hamburgs Finanzsenator und Verhandlungsführer der Länder. Foto: Michael Bahlo/dpa

Wegen des geplanten Neubaus der Sternbrücke am Rande des Hamburger Schanzenviertels zieht ein Teil der darunter ansässigen Clubs zu den Deichtorhallen am Hauptbahnhof.

Von dpa Freitag, 15.12.2023, 20:15 Uhr

Hamburg. Für die Beat Boutique, das Fundbureau und die Bar 227 seien mit Unterstützung der zur Finanzbehörde gehörenden Sprinkenhof passende Standorte in den Kasematten hinter den Deichtorhallen gefunden worden, teilte Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) am Freitag mit. Beat Boutique und Fundbureau sollen bereits im Frühjahr kommenden Jahres in die Kasematten unter den Bahngleisen umziehen. Die Bar 227 soll ihren neuen Standort erst Mitte 2025 beziehen.

Auch den vom geplanten Abriss der Sternbrücke ebenfalls betroffenen Szeneläden Waagenbau und Astra-Stuben sei ein Umzug dorthin angeboten worden, was für diese jedoch nicht infrage gekommen sei. Sie würden bei der Suche nach einem alternativen Standort weiter unterstützt, hieß es.

Die in die Jahre gekommene Sternbrücke an der Kreuzung Max-Brauer-Allee/Stresemannstraße soll - da laut Bahn nicht mehr sanierungsfähig - durch einen rund 125 Millionen Euro teuren Neubau ersetzt werden. Dafür müssen auch fünf Häuser im Umfeld der Brücke abgerissen werden. Das Projekt ist umstritten. Anwohner halten den Neubau zudem für überdimensioniert.

In den Kasematten hinter den Deichtorhallen soll Dressel zufolge langfristig eine neue, bunt durchmischte Kulturmeile entstehen. „Die Kasematten sind eine spannende Location und bieten als Brückenschlag zwischen Deichtorhallen, Oberhafenquartier und HafenCity große Chancen als Kultur- und Szenemeile“, sagte er.

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