Ultimatum an den Iran: Trump schließt Verschiebung nicht aus
Trump hatte dem Iran mit Angriffen auf Kraftwerke gedroht. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
Trump drohte dem Iran mit der Zerstörung von Kraftwerken, sollte Teheran die Straße von Hormus nicht freigeben. Einmal verschob er das Ultimatum bereits - doch auch die neue Frist könnte fallen.
Washington. US-Präsident Donald schließt bei seinem Ultimatum an den Iran eine weitere Verschiebung nicht aus. „Ich weiß es noch nicht“, sagte er in Washington auf die Frage, ob die Frist aufgeschoben sei. Trump sagte, der Sondergesandte Steve Witkoff, Vizepräsident JD Vance und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner würden ihn über den Fortgang der Verhandlungen unterrichten. Davon hänge ab, ob es bei dem Ultimatum bleibe. „Wir haben jede Menge Zeit“, sagte Trump.
Trump hatte dem Iran damit gedroht, Kraftwerke zu zerstören, sollte Teheran die Straße von Hormus nicht vollständig und „ohne Drohungen“ für den Schiffsverkehr öffnen. Ursprünglich hatte er dafür ein Ultimatum gesetzt, das in der Nacht zum Dienstag deutscher Zeit ausgelaufen wäre. Am Montag hatte er dann angekündigt, wegen „sehr guter und produktiver Gespräche über eine vollständige und endgültige Beilegung unserer Feindseligkeiten“ für weitere fünf Tage auf solche Angriffe zu verzichten.