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Logistik

Umsetzung des Sparprogramms bringt Jungheinrich rote Zahlen

Für das dritte Quartal stehen rote Zahlen in den Büchern.

Für das dritte Quartal stehen rote Zahlen in den Büchern. Foto: Marcus Brandt/dpa

Der Umbau des Konzerns soll sich auf längere Sicht lohnen, kostet erst einmal aber Geld. Das macht sich in der Quartalsbilanz bemerkbar.

Von dpa Mittwoch, 12.11.2025, 08:55 Uhr

Hamburg. Unter anderem wegen der Kosten für die Umsetzung seiner Sparmaßnahmen hat der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich im dritten Quartal wie erwartet rote Zahlen geschrieben. Hinzu kam der verlustreiche Verkauf der russischen Tochtergesellschaft. Nach einem Gewinn nach Steuern von 71 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum fiel nun ein Verlust von 65 Millionen Euro an, wie Jungheinrich in Hamburg mitteilte. 

Ein kleines Umsatzwachstum auf knapp 1,4 Milliarden Euro übertraf derweil die Schätzungen der Analysten leicht. Jungheinrich hatte im Sommer ein Sparprogramm verkündet, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken. Weltweit sollen 1.000 Stellen abgebaut und neue in profitableren Bereichen geschaffen werden.

Zum 30. September hatte der Konzern laut eigener Angaben 21.325 Vollzeitbeschäftigte nach 20.841 ein Jahr zuvor. Vor allem der Ausbau der Business Service Center sowie der Produktion im tschechischen Chomutov waren demnach für den Zuwachs verantwortlich.

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