Unwettergefahr ab der Nacht: Wo wieder glatte Straßen drohen
Eisregen kann im Südwesten Niedersachsens in der Nacht zum Samstag erneut für gefährlich glatte Straßen sorgen. (Archivbild) Foto: Philipp Schulze/dpa
Spiegelglatte Straßen sorgen am Freitag für Dutzende Unfälle. Entspannung ist kaum in Sicht. Bereits in der Nacht besteht neue Gefahr für Eisregen – was Autofahrer nun wissen sollten.
Osnabrück. Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer sollten sich auch in der kommenden Nacht und am Samstag auf gefährlich glatte Straßen einstellen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet für bestimmte Teile Niedersachsens erneut spiegelglatte Straßenverhältnisse durch Eisregen – der auch unwetterartig sein kann.
Grund sei ein Niederschlagsgebiet, das von Südwesten kommend aus NRW und den Niederlanden nach Niedersachsen reinziehe, sagte ein DWD-Meteorologe. „Dort kann es wieder zu Regen kommen, der auf gefrorenem Boden gefriert – also Eisregen.“ Ab etwa 2.00 Uhr an in der Nacht zum Samstag könne der Regen einsetzen und bis zum Vormittag andauern.
Wo Glatteisgefahr durch Eisregen besteht
Von Eisregen betroffen seien in den frühen Morgenstunden voraussichtlich unter anderem die Grafschaft Bentheim und das Oldenburger Münsterland, sagte der Meteorologe. „In diesem Gebiet ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass noch einmal eine Unwetterlage auftritt. Da muss man sehr aufpassen.“
Der Deutsche Wetterdienst gab am Freitagmittag entsprechende Vorabinformationen für eine Unwettergefahr durch Glatteis im Zeitraum zwischen Samstag 0.00 Uhr und 12.00 Uhr heraus. Sie gelten für die Kreisgebiete oder Teile der Kreise:
- Landkreis Emsland
- Landkreis Grafschaft Bentheim
- Landkreis und Stadt Osnabrück
- Landkreis Vechta
Wo Schnee erwartet wird
Weiter nördlich Richtung Ostfriesland, im Bremer Raum bis zur Weser soll der Niederschlag am Vormittag ankommen und als Schnee fallen. Zwischen einem und drei Zentimeter Neuschnee sind der Vorhersage zufolge möglich. In diesen Regionen könne der neue Schnee ebenfalls für glatte, winterliche Straßenverhältnisse sorgen, sagte der DWD-Meteorologe. In der Osthälfte Niedersachsens soll es am Samstag dagegen trocken bleiben.