Braunschweig

Blumen stehen vor einem Bild, das die verschwundenen Madeleine McCann (Maddie) auf einem Foto zeigt, das ihre Eltern im Zusammenhang mit dem Verschwinden des Kindes veröffentlich haben. Foto: Luis Forra/LUSA FILE/dpa

Blumen stehen vor einem Bild, das die verschwundenen Madeleine McCann (Maddie) auf einem Foto zeigt, das ihre Eltern im Zusammenhang mit dem Verschwinden des Kindes veröffentlich haben. Foto: Luis Forra/LUSA FILE/dpa

Der im Fall Madeleine McCann Verdächtige hat sich über seine Haftbedingungen im Gefängnis beschwert. Der Gefangene habe mehrere Schreiben an den Petitionsausschuss des niedersächsischen Landtags geschickt, bestätigte das Justizministerium.

23.03.2022, 13:38 Uhr

Wir haben zu einer solchen Beschwerde auch Stellung genommen“, sagte der Braunschweiger Staatsanwalt Hans Christian Wolters der Deutschen Presse-Agentur.

Zuvor hatte der „Spiegel“ über die Kritik des Verdächtigen berichtet. Demnach schickte dieser bereits im September ein umfangreiches, handschriftlich verfasstes Papier über Beleidigungen, Beschimpfungen und Morddrohungen durch Häftlinge in der JVA nach Hannover. Laut „Spiegel“ beklagte sich der Verdächtige aber auch über ganz andere Dinge - etwa über fehlenden Kaffeeweißer. Dem Bericht zufolge wies der Petitionsausschuss die Beschwerde mittlerweile zurück.

Derzeit sitzt der 45-Jährige in Oldenburg eine mehrjährige Haftstrafe für die Vergewaltigung einer US-Amerikanerin im Jahr 2005 im portugiesischen Praia da Luz ab. Rund anderthalb Jahre nach dieser Tat verschwand die damals dreijährige Madeleine McCann aus einer Apartment-Anlage in der Nähe. (dpa)

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