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Tarifkonflikt

Warnstreik sorgt für Einschränkungen - Kliniken betroffen

Die Warnstreiks im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst sollen am Dienstag auch in Niedersachsen und Bremen fortgesetzt werden. (Archivbild)

Die Warnstreiks im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst sollen am Dienstag auch in Niedersachsen und Bremen fortgesetzt werden. (Archivbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Unikliniken, Straßenbau, Hochschulen: Heute werden auch in Niedersachsen und Bremen Einschränkungen erwartet. Vor der nächsten Verhandlung wollen die Gewerkschaften den Druck erhöhen.

Von dpa Dienstag, 10.02.2026, 03:35 Uhr

Hannover/Bremen. Kurz vor der nächsten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Länder im öffentlichen Dienst haben mehrere Gewerkschaften in ganz Niedersachsen und Bremen zu Warnstreiks aufgerufen. Der Aufruf für heute richtet sich etwa an Mitarbeiter der beiden Unikliniken Niedersachsens in Hannover und Göttingen, an Landesstraßenbauverwaltungen sowie Hochschul- und Universitätsbereiche. 

Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi wird für rund 245.000 Tarifbeschäftigte in Niedersachsen und für etwa 39.000 Beschäftigte in Bremen unter anderem sieben Prozent, mindestens aber 300 Euro mehr Gehalt gefordert. Kundgebungen sind sowohl in Hannover als auch in Bremen geplant. Insgesamt geht es um rund 2,2 Millionen Beschäftigte.

In den zwei vorherigen Verhandlungsrunden hatten die Arbeitgeber kein konkretes Angebot gemacht und die Forderungen als unbezahlbar abgelehnt. Die nächste Verhandlungsrunde soll am 11. Februar in Potsdam beginnen.

Sowohl die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) als auch die Universitätsmedizin Göttingen kündigten an, vom Warnstreiktag betroffen zu sein. Alle Notfallpatientinnen und -patienten werden adäquat versorgt, hieß es dazu aus den Kliniken. Die Landesstraßenbaubehörde teilte mit, dass es Einschränkungen gebe und etwa der Tunnel Bovenden (B3) bei Göttingen am Streiktag voll gesperrt bleibe.

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