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Infektionskrankheiten

Zahl der Rotavirus-Infektionen im Norden gestiegen

Die AOK NordWest empfiehlt eine Schluckimpfung für Säuglinge gegen das Rotavirus. (Symbolbild)

Die AOK NordWest empfiehlt eine Schluckimpfung für Säuglinge gegen das Rotavirus. (Symbolbild) Foto: picture alliance / Sophia Kembowski/dpa

Rotaviren sorgen im Norden für deutlich mehr schwere Magen-Darm-Erkrankungen – vor allem bei den Kleinsten. Welche Warnzeichen ernst genommen werden sollten.

Von dpa Freitag, 16.01.2026, 05:05 Uhr

Kiel. Die Zahl der gemeldeten Infektionen mit Rotaviren in Schleswig-Holstein hat 2025 deutlich zugenommen. Im vergangenen Jahr gab es 948 Infektionsfälle mit dem Rotavirus, wie eine Sprecherin der Krankenkasse AOK NordWest der Deutschen Presse-Agentur sagte. Basis sind Zahlen des Robert Koch-Instituts in Berlin. 2024 hatte es im Norden 569 Fälle gegeben.

Rotaviren verursachen nach früheren Angaben der Krankenkasse Durchfälle, Erbrechen und Bauchschmerzen. Im Vergleich zu anderen Durchfall-Erkrankungen verläuft die durch Rotaviren verursachte Magen-Darm-Erkrankung den Angaben zufolge bei Säuglingen und Kleinkindern häufig schwer. Sie reagieren besonders empfindlich auf den Flüssigkeits- und Salzverlust.

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