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Blaulicht

Zu kleiner Käfig, kein Heu – Polizei rettet sechs Kaninchen

Ein Verfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurde eingeleitet. (Symbolbild)

Ein Verfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurde eingeleitet. (Symbolbild) Foto: Daniel Vogl/dpa

Ein Käfig in einem fensterlosen Flur, angeknabberte Kabel sowie Kot- und Urinspuren: Bei einem Einsatz in Hameln stoßen Polizei und Veterinäramt auf alarmierende Zustände.

Von dpa 27.10.2026, 05:05 Uhr
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Hameln. Die Polizei hat sechs Kaninchen aus einer nicht artgerechten Haltung in einer Wohnung in Hameln gerettet. Die Tiere wurden laut Polizei in einem kleinen Käfig mit den Maßen 1,50 Meter Länge, 60 Zentimeter Breite und 40 Zentimeter Höhe gehalten. Dieser befand sich demnach in einem fensterlosen Flur. Es gab den Angaben zufolge kein Heu, jedoch Wasser und etwas Futter. In der Wohnung fanden sich außerdem Kot- und Urinspuren sowie Bissspuren an Kabeln, Tapeten und Türrahmen. 

Wie die Polizei mitteilte, untersuchten Einsatzkräfte am Mittwochvormittag die Unterbringung der Tiere und zogen daraufhin das Veterinäramt hinzu. Die Experten bewerteten die Haltungsbedingungen demnach als nicht artgerecht. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurde eingeleitet.

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