Schüler müssen sich ab sofort seltener testen
Ein Schüler macht vor der ersten Stunde an einer Schule einen Corona-Schnelltest. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Illustration
Über längere Zeit wurden die Corona-Regeln an Schulen eher verschärft als gelockert. Nun geht es in Niedersachsen in die andere Richtung. Die Lockerungen erfolgen in mehreren Stufen.
Von der neuen Woche an müssen sich viele Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen seltener auf das Coronavirus testen. Die Testpflicht wird nach Angaben des Kultusministeriums von Montag an von fünf auf dreimal wöchentlich reduziert. Dies gilt demnach bis zum 1. April.
Ausgenommen sind von dieser Pflicht nur Schüler, die bereits dreimal gegen das Coronavirus geimpft sind. Die dreimaligen Tests pro Woche sind dann in der Regel montags, mittwochs und freitags vorgesehen. Die Tests sollen immer zu Hause gemacht werden, damit mögliche Infektionen nicht in die Schule getragen werden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) haben rund 35 Prozent der 12- bis 17-Jährigen in Niedersachsen eine Auffrischungsimpfung erhalten.
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Erhöhtes Testintervall nach den Osterferien
Nach den Osterferien vom 20. April bis zum 29. April müssen sich dann alle Schüler jeden Tag testen. Diese sogenannte Sicherheitsphase soll dazu dienen, die Infektionen aus der Ferienzeit zu erkennen. Nach dem 29. April ist dann keine Pflicht mehr vorgesehen. Wer sich weiter testen möchte, bekommt dafür drei Tests pro Woche.
Die Maskenpflicht im Unterricht entfällt indes vom 21. März an für Grundschüler. Vom 2. Mai an ist dies auch für die anderen Jahrgangsstufen vorgesehen. Auf den Gängen ist die Maske in allen Lockerungsschritten weiterhin Pflicht, auf dem Pausenhof hingegen nicht.
(dpa)