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Raub in Buxtehude: Fünf Männer überfallen 18-Jährigen

Die Polizei in Buxtehude bittet vor allem ein Zeugen-Trio, sich zu melden.

Die Polizei in Buxtehude bittet vor allem ein Zeugen-Trio, sich zu melden. Foto: Marcus Brandt/dpa

Handy und Bargeld hatte die Gruppe dem jungen Mann aus Jork bereits abgenommen. Dann zwangen ihn die Unbekannten, mitzukommen.

Von Redaktion Donnerstag, 12.03.2026, 16:15 Uhr

Buxtehude. Die Polizei in Buxtehude sucht drei wichtige Zeugen eines Raubs am vergangenen Sonntagnachmittag (8. März) gegen 17 Uhr in der Hansestadt. Wie Polizeisprecher Rainer Bohmbach jetzt informiert, ist am Wochenende ein 18 Jahre alter Mann aus Jork in der Bahnhofstraße in Buxtehude ausgeraubt worden.

Demnach sei das Opfer vor der Haustür des Mehrfamilienhauses in der Bahnhofstraße 37 von einer Gruppe aus fünf Unbekannten abgefangen worden. „Dem 18-Jährigen wurde Gewalt angedroht“, sagt Bohmbach. Das Opfer habe sein Handy und das mitgeführte Bargeld unter Zwang herausgeben müssen.

Männer-Trio als Rettung auf anderer Straßenseite

Doch laut Polizeimitteilung gaben sich die Täter, zu denen keine weitere Beschreibung vorliegt, noch nicht zufrieden. Der 18-Jährige habe die Gruppe begleiten müssen. Laut Zeugenaussage ging es von der Bahnhofstraße über den Parkplatz der Volksbank und die Tostedenstraße in die Jahnstraße.

Eine Gelegenheit zur Flucht bot sich dem Jorker wohl erst an der Einmündung zum Königsdamm. „Dort flüchtete das Opfer über die Straße zu drei bislang unbekannten Zeugen und bat diese um Hilfe“, berichtet Bohmbach. Die Täter verzichteten darauf, dem 18-Jährigen hinterherzulaufen, heißt es weiter.

Täter flüchten in Richtung Westmoor

Im Gegenteil: Die drei Männer, bei denen das Opfer Zuflucht gefunden hatte, wollten den Angaben zufolge ihrerseits auf die Fünf-Mann-Gruppe zugehen. Die Räuber flüchteten daraufhin in Richtung Westmoor.

Bohmbach: „Der 18-Jährige blieb bei dem Überfall körperlich unverletzt.“ Die Polizei bittet das Zeugen-Trio, sich als wichtige Hinweisgeber beim Polizeikommissariat Buxtehude (04161/647115) zu melden. (pm/tip)

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S
Stefan Klein
12.03.202619:37 Uhr

Ich kann es nicht oft genug wiederholen: Wir brauchen mehr Videoüberwachungen in Buxtehude (und in ganz Deutschland), nur so kann der Rechtsstaat die Kontrolle über das kriminelle Treiben in unseren Straßen zurückgewinnen. Und natürlich eine Justiz, die solche Täter zum Schutz der Bevölkerung konsequent wegsperrt.

H
Heiko Kania antwortete am
14.03.202613:25 Uhr

@JM: "...in dieser BRD." - Wissen Sie mehr, gibt es noch ein weiteres Deutschland?

H
Heiko Kania antwortete am
14.03.202613:19 Uhr

"...Und natürlich eine Justiz, die solche Täter zum Schutz der Bevölkerung konsequent wegsperrt..." - da finde ich, bewegen Sie sich (verbal) auf dünnem Eis. Schutzhaft war ein zentrales Terrorinstrument des NS-Regimes.

J
Jochen Mextorf antwortete am
12.03.202620:33 Uhr

Es gibt 1.000.000 unerledigter Strafverfahren in dieser BRD.

F
Frank Müller
12.03.202616:23 Uhr

Hallo Herr Mextorf,
Sie haben wohl zu viele Filme mit John Wayne gesehen.
Schönen Abend

T
Thomas Ziehm antwortete am
12.03.202618:03 Uhr

Als, die John Wayne Filme, über, die Bildfläche liefen, war, die Welt wenigstens, noch halbwegs in Ordnung.

J
Jochen Mextorf antwortete am
12.03.202617:33 Uhr

Perfekte Analyse. So lernte ich den 'Peacemaker' kennen. Ein Instrument der Selbstverteidigung. Heute unverzichtbar.

T
Thomas Ziehm
12.03.202613:26 Uhr

Dem gibt es nichts hinzuzufügen.

H
Heiko Kania antwortete am
15.03.202609:31 Uhr

...vielleicht ein ","?

J
Jochen Mextorf
12.03.202613:10 Uhr

Germany >> Failed State. Nur noch bewaffnet aus dem Haus.

H
Heiko Kania antwortete am
14.03.202619:01 Uhr

...so möchte ich Sie mal live sehen in "Buxtetown am Esteriver". JM morgens um drei. Nicht kommentierend über das angebliche "Germany >> Failed State". Sondern "Peace-Makernd" in der Buxte-Bahnhofstraße.

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