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Geschlagen und mit Messer bedroht: Räuber überfallen Buxtehuder

Das Opfer wurde mit der Faust geschlagen und mit einem Messer bedroht (Symbolbild).

Das Opfer wurde mit der Faust geschlagen und mit einem Messer bedroht (Symbolbild). Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Der 46-jährige Buxtehuder wird bei dem Raubüberfall am Schützenplatz verletzt. Die Täter spazieren seelenruhig davon.

Von Redaktion Dienstag, 03.02.2026, 11:20 Uhr

Buxtehude. Der Mann wurde am Montag (2. Februar 2026) gegen 17.15 Uhr in Buxtehude ausgeraubt. Das teilt Stades Polizeisprecher Rainer Bohmbach mit.

Fausthiebe und Bedrohungen

Der 46-Jährige kam zu der Zeit zu Fuß aus der Marktkauf-Tiefgarage und war über den Schützenplatz in Richtung Unterführung Gildestraße unterwegs. Kurz vor der Unterführung wurde er von einem Unbekannten nach einer Zigarette gefragt. „Anschließend waren drei Personen auf ihn zugekommen, einer von ihnen hatte dem Buxtehuder ein Messer an den Bauch gehalten und ihn gezwungen, mit in die Unterführung zu gehen“, berichtet Bohmbach.

Dort schlugen die Männer ihr Opfer mehrfach mit der Faust und nahmen ihm sein Mobiltelefon, einen Schlüsselbund und seine Geldbörse ab.

Buxtehuder befreit sich und flüchtet

„Als das Opfer versuchte, sich aus der Situation zu befreien, verletzte es sich an einem Messer“, sagt Stades Polizeisprecher. Doch die Befreiung gelang und der Buxtehuder konnte über den Trampelpfad durch das Waldstück in Richtung der Bahnschienen weglaufen.

Die Täter verfolgten ihn jedoch nicht. Sie gingen nach der Tat „seelenruhig“ über den Parkplatz auf der anderen Seite der Unterführung. Dort überquerten sie die Este über die Brücke, auf Höhe der Festhalle. „Hinter der Festhalle haben sich die Täter dann möglicherweise durch die Unterführung der Hansestraße in Richtung der IGS Buxtehude zu Fuß entfernt“, vermuten die Beamten.

Medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst

Der 46-Jährige ist dann nach einer Wartezeit ebenfalls über die Brücke zur Festhalle gegangen. Dort traf er auf eine Passantin, über deren Handy er dann die Polizei informieren konnte. Die Verletzung wurde vom Rettungsdienst vor Ort ambulant versorgt.

Trotz sofort eingeleiteter Fahndung blieb die Suche nach den Räubern laut Bohmbach zunächst erfolglos.

So sahen die Räuber in Buxtehude aus

Der Haupttäter wird wie folgt beschrieben:

  • circa 30 Jahre alt
  • auffallend, etwa 195 cm groß
  • „südländisches Erscheinungsbild“ und dunkle Hautfarbe
  • Oberlippenbart und Kotletten (dunkles Barthaar)
  • trug zur Tatzeit eine schwarze Winter- bzw. Daunenjacke, eine
  • dunkle Hose und eine schwarze Mütze
  • sprach akzentfrei Deutsch.

Die beiden anderen Täter sollen ebenfalls schlank, mit „südländischem Erscheinungsbild“ und dunklem Vollbart, ausgesehen haben. Sie waren ebenfalls dunkel gekleidet.

Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die Personen beobachtet haben auf die die Beschreibung passt oder die sonstige sachdienliche Hinweise zu dem Fall geben können. Diese werden gebeten, sich unter 04161/ 647115 beim Buxtehuder Polizeikommissariat zu melden. (pm/set)

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S
Stefan Klein
03.02.202623:06 Uhr

Wir brauchen endlich die flächendecke Videoüberwachung für Buxtehudes Straßen und Plätze. Gegenargumente gibt es nicht, wenn man es mit dem Opferschutz ernst meint.

H
Helmut Wiegers antwortete am
04.02.202613:36 Uhr

Flächendeckende Videoüberwachungen lösen das eigentliche Problem nicht. U-Bahn-Haltestellen in Hamburg werden seit vielen Jahren vollständig überwacht. Den schrecklichen Mord von einem "polizeibekannten" Täter an einer jungen Frau in der Haltestelle Wandsbek-Markt hat die Überwachung nicht verhindert. Sie hat lediglich die Aufklärung dieses Verbrechens erleichtert.

J
Jochen Mextorf
03.02.202620:11 Uhr

@ A > Wer oder was treibt Sie an, mir meine Meinungsfreiheit einzuschränken? Das ist mindestens so geistlos, wie der Hinweis auf früher. Von Ihnen erwarte ich keine Lebensregeln. Und: Was Failed State angeht, so haben die Schweden diesen Zustand im Stress mit Immigranten für sich selbst manifestiert. Ihr meckern bringt uns nicht weiter, profecto.

J
Jochen Mextorf
03.02.202612:43 Uhr

Innere Sicherheit ist abhanden gekommen > Germany Failed State.

A
Andree Tomforde antwortete am
03.02.202614:13 Uhr

Erst einmal mein Mitgefühl an das Opfer. Das wünscht man keinem. Hoffentlich kann er schnell damit abschließen und die Täter werden gefunden und schnell mit einer ordentlichen Strafe belegt.
@ Herrn Mextorf:
Gab es früher sowas noch nie?
Haben Sie sich schon mal die Kriminalstatistiken angeschaut?
Wissen Sie was die Definition eines "Failed State" ist? Von z. B. Somalia sind wir meilentweit entfernt.
Vielleicht wäre es sinnvoller in irgendeiner Form sich zu engagieren, statt Kommentare zu schreiben, die eh nichts verändern oder auf keinen Fakten basieren. Sei es politisch, in Sportvereinen oder wo auch immer man der Gesellschaft einen Dienst tun kann. Falls Sie dies schon tun, nehme ich die Aussage natürlich zurück.
Nur Meckern bringt uns alle nicht weiter.

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