3,75 Promille: Betrunkener klingelt bei Bundespolizei in Harburg
Eine Streife der Bundespolizei am Bahnsteig des Harburger Bahnhofs (Symbolbild). Foto: Polizei
Der 40-Jährige kann sich am Harburger Bahnhof kaum noch auf den Beinen halten. Er möchte nur noch nach Hause - und klingelt bei der Polizei.
Hamburg-Harburg. „Schwankend und lallend klingelte ein völlig betrunkener Mann am Sonnabend, 31. Januar 2026, gegen 2 Uhr beim Bundespolizeirevier im Bahnhof Harburg“, teilt der Sprecher der Bundespolizeiinspektion Hamburg, Rüdiger Carstens, mit.
Der 40-jährige Mann habe kaum noch auf den Beinen stehen und sich nur noch sehr schwer artikulieren können. Gestützt durch Bundespolizisten wurde er in die Wache gebracht.
3,75 Promille und Drogen im Körper
„Er gab zunächst an, den Weg nach Hause zu suchen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,75 Promille. Auch ein Drogentest schlug positiv an“, berichtet Carstens.
Daraufhin forderten die Bundespolizisten einen Rettungswagen an. Der Mann wurde anschließend zur kontrollierten Ausnüchterung in ein Krankenhaus gebracht.
„Gefährliche Situation“
Die Bundespolizeiinspektion Hamburg warnt in diesem Zusammenhang: „Leider kommt es durch stark alkoholisierte Personen, verbunden mit leichtsinnigem Verhalten an Bahnanlagen, immer wieder zu schweren Unfällen im Bahnbereich.“
Alkoholisierte Personen würden durch ihr leichtsinniges Verhalten häufig nicht nur sich selbst, sondern auch Reisende und Helfer gefährden.
In diesem Fall sei der Mann bereits völlig desorientiert und nicht mehr „wegefähig“ gewesen. „Eine sehr gefährliche Situation für den 40-Jährigen, insbesondere im Bahnbereich“, sagt der Sprecher der Bundespolizei Hamburg. (set/pm)
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