Blaulicht

Baggerfahrer gerät in Kutenholzer Baugrube in Not – Großalarm

Die Luftaufnahme der Feuerwehr Fredenbeck zeigt den Einsatzort in der Feldmark nahe dem Windpark Kutenholz.

Die Luftaufnahme der Feuerwehr Fredenbeck zeigt den Einsatzort in der Feldmark nahe dem Windpark Kutenholz. Foto: Feuerwehr der SG Fredenbeck/Klempahn

Sechs Feuerwehren werden am Dienstagabend alarmiert. Erst vor Ort kommt dann die Erleichterung.

Von Redaktion 08.07.2026, 09:35 Uhr

Kutenholz. Kettenbagger sorgt für Kettenreaktion: Am Dienstagabend ist zunächst ein Großaufgebot aus Feuerwehr- und Rettungskräften zu einer Baugrube in Kutenholz alarmiert worden. Ein Bagger sei nahe des Winparks gegen 19.10 Uhr seitlich in die Grube gekippt. Das berichten die Feuerwehren der Samtgemeinde Fredenbeck via Instagram.

„Da zunächst von einer größeren Schadenslage ausgegangen werden musste, wurden vorsorglich weitere Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert“, heißt es in dem Post.

Baggerfahrer wird vor Ort medizinisch untersucht

Vor Ort stellte sich die Einsatzlage dann als weniger dramatisch heraus. Der Baggerfahrer habe sein Arbeitsgefährt „glücklicherweise selbstständig verlassen“ können, berichtet die Feuerwehr. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst habe der Mann an der Baustelle bleiben müssen, ein Transport ins Krankenhaus war nicht nötig.

Der Arbeiter konnte sich selbstständig aus dem Bagger befreien.

Der Arbeiter konnte sich selbstständig aus dem Bagger befreien. Foto: Feuerwehr der SG Fredenbeck/Klempahn

Die Einsatzkräfte sicherten die Grube ab und kontrollierten die Baumaschine auf austretende Betriebsstoffe. „Anschließend wurde die Einsatzstelle an das Bauunternehmen übergeben“, so die Feuerwehr weiter. Das Unternehmen kümmerte sich eigenständig um die Bergung des Baggers.

Am Windpark werden seit dem vergangenen Jahr 20 Altanlagen durch 13 moderne und leistungsstärkere Windräder ersetzt.

Neben der Ortsfeuerwehr Kutenholz war die Einsatzleitwagen-Gruppe der Samtgemeinde Fredenbeck vor Ort. Die zusätzlich alarmierten Feuerwehren aus Bremervörde, Ahlerstedt, Stade und Harsefeld konnten ihre Alarmfahrten „frühzeitig abbrechen“. Ebenfalls alarmiert waren ein Notarzt, zwei Rettungswagen sowie die Polizei. (bt/tip)

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