Brutaler Überfall: Diebe fesseln Senior in Kutenholz und rauben ihn aus
Bei einem Raub in Kutenholz entwendeten die Täter unter anderem Bargeld und im Außenbereich eine Wildkamera. (Symbolbild) Foto: Marcus Brandt/dpa
Sie kamen in der Nacht - und sie waren skrupellos. Ein Kutenholzer wurde in seinem Haus von drei Männern geweckt, die es auf Beute abgesehen hatten. So lief der Fall ab.
Kutenholz. Am Mittwoch (1. Juli), in der Zeit von 0.45 Uhr bis 1.20 Uhr, ereignete sich in Kutenholz in der Straße Im Lakum ein schwerer Raub in einem Wohnhaus. Wie die Polizei berichtet, weckten drei maskierte Männer den Bewohner eines Hauses, fesselten und befragten ihn nach Wertgegenständen im Haus.
Täter finden einen Tresor und später auch den Schlüssel
Einer der Täter bewachte den Senior, der älter als 85 ist, während die anderen beiden das Wohnhaus durchsuchten. Sie fanden einen Tresor und später auch den dazugehörigen Schlüssel. Bei einem anderen Objekt zwangen sie das Opfer, die Zahlenkombination preiszugeben.
Die Täter waren zuvor mit Gewalt in das Wohnhaus eingedrungen. Bevor sie den Tatort verließen, versuchten sie durch die Entleerung eines Feuerlöschers, Spuren zu vernichten. Nach der Flucht der Täter gelang es dem Überfallenen, sich von seinen Fesseln zu befreien und die Polizei zu verständigen. Er wurde vom Rettungsdienst untersucht, blieb jedoch körperlich unversehrt.
Die Täter werden von dem Opfer mit den folgenden Merkmalen beschrieben:
- etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und dunkel gekleidet
- alle Personen hatten ihr Gesicht maskiert
- die Männer sprachen Deutsch mit einem mutmaßlich osteuropäischem Akzent
- ein Mann wurde auf etwa 35 Jahre geschätzt, ein zweiter auf 40 bis 45 Jahre
- ein Mann war von kräftiger Statur, die anderen beiden von normaler Statur
Die Täter entwendeten unter anderem Bargeld und im Außenbereich eine Wildkamera. Die Tatortgruppe aus Stade übernahm die Aufnahme des Tatorts, suchte und sicherte Spuren.
Wer Hinweise zu der Tat, zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen vor und nach der Tat geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei in Stade unter 04141/1020. Anwohner werden zudem dringend aufgerufen, mögliche Videoaufnahmen aus der Tatnacht zu prüfen und sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen, wenn die Aufnahmen weiterhelfen könnten. (ham/pm)
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