Fund bei Taucharbeiten in Harburg: Feuerwehr sprengt Granate
Firmengebäude und Wohnungen musste für die Sprenung geräumt werden. Foto: David Inderlied/dpa
Im Harburger Hafengebiet wurde eine Granate gefunden. Der Kampfmittelräumdienst musste anrücken. So lief der Einsatz.
Harburg. Bei Taucharbeiten im Harburger Hafengebiet ist am Dienstagvormittag eine Sprenggranate mit Zeitzünder gefunden. Wie die Feuerwehr Hamburg mitteilt, sei ein sicherer Transport nicht mehr möglich gewesen, weshalb der daraufhin alarmierte Kampfmittelräumdienst die Granate vor Ort sprengte.
Firmengebäude und Wohnungen werden geräumt
„Hierzu wurde vorsorglich ein Sperrradius von 150 Metern rund um die Fundstelle eingerichtet“, sagt Sprecher Lorenz Hartmann. Die händisch geborgene Sprenggranate sei zu einem für die Sprengung präparierten Platz gebracht und für die Sprengung vorbereitet worden.
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Anliegende Firmengebäude und Wohneinheiten seien durch die Polizei geräumt worden. „Gegen 14.30 Uhr konnte der Blindgänger durch den Kampfmittelräumdienst erfolgreich gesprengt und somit unschädlich gemacht werden“, sagt Hartmann. Die Feuerwehr Hamburg war mit 20 Einsatzkräften rund dreieinhalb Stunden im Einsatz für Hamburg. (tom/pm)
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