Zwei Autos überschlagen sich auf A1: Ein Autofahrer war betrunken
Der verunfallte Polo war weder zugelassen noch versichert. Foto: Polizei Rotenburg
Am Sonntagabend ist es auf der A1 bei Bockel zu einem schweren Unfall gekommen. Zwei Autos landeten nach einer Kollision neben der Autobahn.
Barsbüttel. Am Sonntag ist es gegen 19.30 Uhr auf der A1 in Fahrtrichtung Hamburg zwischen den Anschlussstellen Stuckenborstel und Bockel zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen.
Dabei sind nach Angaben der Polizei Rotenburg vier Personen leicht verletzt worden. Zwei Pkw hatten sich überschlagen und sind auf dem Dach und auf der Seite zum Liegen gekommen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen sei ein 31-jähriger Mann aus Bremen mit einer 20-jährigen Mitfahrerin auf dem linken Fahrstreifen unterwegs gewesen. Beim Versuch, nach rechts auf den Hauptfahrstreifen zu wechseln, habe er die Kontrolle über seinen VW Polo verloren und sei mit einem Volvo-Sattelzug kollidiert, der von einem 58-Jährigen gefahren wurde.
Autos kommen von der Straße ab und überschlagen sich
Durch die Wucht des Aufpralls sei der VW Polo gegen einen Toyota geschleudert worden. Am Steuer des Toyota saß ein 43-jähriger Mann; außerdem befand sich ein 32-Jähriger an Bord.
In der Folge seien sowohl der VW Polo als auch der Toyota von der Fahrbahn abgekommen, hätten sich überschlagen und seien im Graben beziehungsweise im Seitenraum gelandet.
Die Insassen des Toyota erlitten leichte Verletzungen. Auch der 31-jährige Polo-Fahrer sowie seine 20-jährige Mitfahrerin wurden leicht verletzt.
Vor Ort ergaben sich Hinweise darauf, dass der 31-Jährige lkoholische Getränke zu sich genommen habe. Der Mann wurde zur Polizeidienststelle gebracht und musste eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben.
Im weiteren Verlauf der Unfallaufnahme habe sich zudem der Verdacht erhärtet, dass die am VW Polo angebrachten Kennzeichen entwendet waren und nicht zu dem Fahrzeug gehörten. Der Polo war entsprechend weder zugelassen noch versichert. Gegen den 31-Jährigen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
Glättebedingter Unfall auf anderem A1-Abschnitt
Wegen eines Glätteunfalls zwischen Barsbüttel und Stapelfeld auf der A1 ist derzeit nur ein Fahrstreifen befahrbar. Ersten Erkenntnissen zufolge war ein Fahrer mit seinem Kastenwagen schnee- oder glättebedingt ins Rutschen geraten, wie ein Polizeisprecher sagte. Der rechte Fahrstreifen sei deshalb gesperrt. Die Unfallaufnahme laufe noch. Es gebe bislang keine Verletzten.
Auch weiter nördlich auf der A1, zwischen Reinfeld und dem Kreuz Lübeck, habe es zuvor einen Unfall gegeben, auch hier wurde niemand verletzt. Ob hier Glätte der Grund für den Autounfall war, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen.
Im Norden sind die Winterdienste wieder seit den frühen Morgenstunden auf den Straßen unterwegs. Die Stadtreinigung Hamburg etwa sorgt seit 1 Uhr mit 728 Einsatzkräften und 360 Fahrzeugen für geräumte Straßen, Gehwege, Bushaltestellen und Fußgängerüberwege. (pm/dpa/tom)
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