Schneeverwehungen auf K27: Freiburger Fahranfänger kollidiert mit VW-Bus
Der VW-Bus wurde durch den Aufprall völlig zerstört. Foto: Polizei
Ein Fahranfänger ist beim Durchfahren von Schneeverwehungen von der K27 abgekommen und mit einem entgegenkommenden VW-Bus zusammengestoßen. Die Feuerwehr musste ihn aus seinem Fahrzeug befreien.
Stade. Wie der Sprecher der Polizei Stade am Mittwoch berichtet, ereignete sich der Verkehrsunfall am Dienstagabend (3. Februar 2026) gegen 21.45 Uhr in der Gemarkung Stade. Zu der Zeit war ein 21-Jähriger mit seinem VW-Lupo aus Freiburg auf der K27 in Fahrtrichtung Stade unterwegs.
Nach der Kollision mit einem VW-Bus ist von dem Lupo nicht mehr viel übrig. Foto: Polizei
„Vermutlich beim Durchfahren von Schneeverwehungen kam der Lupo-Fahrer ins Schleudern und geriet in den Gegenverkehr“, so Bohmbach. Dort sei er frontal mit einem entgegenkommenden VW-Bus kollidiert, der von einem 22-jährigen Freiburger gesteuert wurde. Durch diesen Zusammenstoß seien der Lupo auf den Seitenstreifen und der VW-Bus gegen einen nahestehenden Baum geschleudert worden.
21-Jähriger wird in Kleinwagen eingeklemmt
„Der Lupo-Fahrer wurde in seinem Auto eingeklemmt und musste von den alarmierten Feuerwehrleuten der Ortswehren Bützflethermoor, Büthfleth, Hammah und Stade mit schwerem Rettungsgerät befreit werden“, sagt der Polizeisprecher.
Der 21-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Der VW-Bus prallte nach der Kollision mit dem Lupo gegen einen Baum. Foto: Polizei
Der VW-Busfahrer sowie die vier Insassen des Busses im Alter zwischen 21 und 23 Jahren erlitten leichte Verletzungen. Alle Verletzten wurden von den Besatzungen der vier Rettungswagen vor Ort versorgt und dann ins Krankenhaus gebracht.
40.000 Euro Schaden
Rund 60 Feuerwehrleute sicherten die Unfallfahrzeuge ab, nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf und leuchteten die Unfallstelle aus. Beide Unfallfahrzeuge wurden total beschädigt; den Gesamtschaden schätzt Bohmbach auf etwa 40.000 Euro.
Die K27 musste den Angaben zufolge für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie der Unfallaufnahme zeitweise voll gesperrt werden. Zu größeren Behinderungen sei es dabei nicht gekommen. (pm/vdb)
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