Blake Lively und Justin Baldoni legen Gerichtsstreit bei
Blake Lively (links) und Justin Baldoni (Mitte) legen ihren Gerichtsstreit bei. (Archivbilder) Foto: Uncredited/AP/dpa
Sie drehten gemeinsam den Film „Nur noch ein einziges Mal“, danach erhob Blake Lively schwere Vorwürfe gegen Justin Baldoni. Doch kurz vor einem geplanten Prozessbeginn gibt es eine Überraschung.
New York. US-Schauspielerin Blake Lively (38) und ihr Kollege Justin Baldoni (42) haben ihren Rechtsstreit um den gemeinsamen Film „Nur noch ein einziges Mal“ überraschend beigelegt. Am 18. Mai sollte der Prozess in New York beginnen, doch nun einigten sich beide Seiten außergerichtlich, wie US-Medien berichteten. Einzelheiten dazu wurden zunächst nicht bekannt.
In einer gemeinsamen Erklärung der Anwälte beider Parteien hieß es, dass alle an der Produktion Beteiligten „stolz“ auf den Film seien. Sie würden hinter dem Ziel des Films stehen, das Bewusstsein zu schärfen und einen Beitrag für Überlebende häuslicher Gewalt zu leisten. Die Entstehung des Films habe „Herausforderungen“ mit sich gebracht und die von Lively geäußerten Bedenken hätten es verdient, gehört zu werden.
An Arbeitsplätzen sollte es kein Fehlverhalten geben, führten die Verfasser der Mitteilung weiter aus. Es sei jetzt ihre „aufrichtige Hoffnung“, dass alle Beteiligten „konstruktiv und in Frieden“ vorwärtsgehen können.
Schlammschlacht zwischen Hauptdarstellern
Lively („Gossip Girl“), die mit Hollywood-Star Ryan Reynolds verheiratet ist, hatte ihren Co-Star Baldoni im Dezember 2024 wegen sexueller Belästigung beim Dreh von „Nur noch ein einziges Mal“ angezeigt und ihm sowie dem Produzenten Jamey Heath in einer Klage vorgeworfen, ihren Ruf zerstören zu wollen. Baldoni („Jane the Virgin“), der bei dem Film auch Regie führte, hatte seinerseits mit einer Klage unter anderem gegen Lively und Reynolds wegen Verleumdung reagiert. Diese Klage war im vorigen November von einem Richter abgeschlagen worden.
Anfang April waren auch etliche von Livelys Vorwürfen von Gericht abgewiesen worden, darunter Vorwürfe sexueller Belästigung. Nur noch drei von zunächst dreizehn Punkten, darunter Vertragsbruch, sollten am Ende Gegenstand des Prozesses sein.
Die Romanverfilmung des gleichnamigen Bestsellers von US-Autorin Colleen Hoover dreht sich um ein Liebespaar, gespielt von Lively und Baldoni, in einer missbräuchlichen Beziehung.