Bombenfund: Bahnstrecke zwischen Buxtehude und Neugraben wieder freigegeben
Mehrere Stunden verkehrten die S-Bahnen im Kreis Stade nur zwischen Stade und Buxtehude. Foto: Rabea Gruber/dpa
Zeitweise ging auf der Bahnstrecke zwischen dem Kreis Stade und Hamburg nichts, jetzt läuft der Zugverkehr wieder an. Grund war eine Fliegerbombe.
Landkreis. Der Kampfmittelräumdienst der Hamburger Feuerwehr hat in Fischbek kontrolliert eine Granate gesprengt. Die Munition hatte nach Angaben der Feuerwehr einen Durchmesser von vier Zentimetern. Da die Granate nicht abtransportiert werden konnte, entschieden sich die Experten zur Sprengung vor Ort.
Während der Vorbereitung und der Sprengung wurde das Gebiet in einem Umkreis von 300 Metern um den Fundort evakuiert. Die S-Bahn stellte den Betrieb zwischen den Haltestellen Neugraben und Buxtehude ein. Betroffen waren sowohl die S-Bahn als auch die Regionalbahn von Start Unterelbe.
Darum wurde die Bombe vor Ort gesprengt
Die Granate war am Mittwochvormittag auf einem Erdwall gefunden worden. Gut zweieinhalb Stunden später war die Aktion beendet. Die Sperrungen wurden aufgehoben. Es kam zu Folgeverspätungen. Wie Leser dem TAGEBLATT berichteten, strandeten viele Fahrgäste in Buxtehude.
Wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, ist ein Abtransport der Bombe aufgrund ihres schlechten Zustands zu gefährlich. Sie sei durch Korrosion so beeinträchtigt gewesen, dass kleinste Erschütterungen genügt hatten, um sie zur Explosion zu bringen. (dpa/ham)
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