Zähl Pixel
Arbeitsmarkt

Großbritannien will mehr Menschen in Arbeit bringen

Großbritanniens Regierung will mehr Menschen in Arbeit bringen (Archivbild).

Großbritanniens Regierung will mehr Menschen in Arbeit bringen (Archivbild). Foto: Jacob King/PA Wire/dpa

Allein 2,8 Millionen Menschen würden wegen Langzeiterkrankungen nicht arbeiten, sagt die britische Arbeitsministerin. London will zudem mehr für junge Menschen tun - dabei soll auch Fußball helfen.

Von dpa Dienstag, 26.11.2024, 06:00 Uhr

London. Großbritanniens Regierung will mehr Menschen in Arbeit bringen. Allein 2,8 Millionen Leute würden wegen Langzeiterkrankungen nicht arbeiten, sagte Arbeitsministerin Liz Kendall im Parlament in London. Fast eine Million junge Leute sei weder in Ausbildung noch in Beschäftigung.

Die sozialdemokratische Labour-Regierung will nun garantieren, dass 18-bis 21-Jährige in England entweder Zugang zu einer Ausbildung, zu Weiterbildung oder Hilfe bei der Jobsuche haben. Jeder junge Mensch solle entweder Geld verdienen oder etwas lernen, sagte Kendall.

Auch die Premier League soll helfen

Bei der Ausbildung setzt die Regierung auch auf die Unterstützung bekannter Sport- und Kulturorganisationen, etwa der Premier League, der Royal Shakespeare Company oder des Fernsehsenders Channel 4. Die Regierung will auch die Jobzentren und den staatlichen Gesundheitsdienst NHS verbessern.

Premierminister Keir Starmer machte in einer Mitteilung die frühere konservative Regierung verantwortlich, die er mit seinem Kabinett im Juli abgelöst hatte. Vom kaputten NHS, der stagnierenden Wirtschaft und den Millionen Menschen ohne Arbeit - „die Regierung hat ein Land geerbt, das einfach nicht funktioniert“.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Salatgurken verteuern sich drastisch

Die Preise für Salatgurken schießen innerhalb eines Monats um mehr als 40 Prozent in die Höhe. Auch andere Gemüsesorten sind teurer geworden. Eine Expertin erklärt, warum.

Chinas Wirtschaft wächst langsamer

Mit starken Ausfuhren erreicht China 2025 sein Wachstumsziel von 5 Prozent. Im Schlussquartal fällt das Plus jedoch auf 4,5 Prozent. Ökonomen warnen vor strukturellen Problemen.

Mieten steigen doppelt so stark wie Inflation

Wer eine Wohnung in deutschen Städten sucht, begibt sich auf einen umkämpften Markt. Während die Mieten steigen, sinkt das Angebot. Gerade in Metropolen werden die Konditionen für Mieter härter.