Zähl Pixel
Hochwasser

Hochwasserscheitel der Elbe erreicht Mecklenburg-Vorpommern

Das Hochwasser der Elbe hat Mecklenburg-Vorpommern erreicht.

Das Hochwasser der Elbe hat Mecklenburg-Vorpommern erreicht. Foto: Jens Büttner/dpa

Die Elbeflut wird in Mecklenburg-Vorpommern voraussichtlich keinen Schaden anrichten. Der Scheitel des Hochwassers bleibt deutlich unter der Alarmstufe 1.

Von dpa Donnerstag, 26.09.2024, 15:30 Uhr

Dömitz. Der Scheitel des Elbehochwassers hat Mecklenburg-Vorpommern erreicht. Der Pegel in Dömitz liege bei 3,73 Meter, teilte das Umweltministerium am Donnerstag in Schwerin mit. Der Scheitel werde am Freitag mit circa 3,40 Meter den Pegel Boizenburg an der Grenze zu Schleswig-Holstein erreichen. Danach sei wieder mit fallenden Wasserständen zu rechnen. „Trotz der Regenfälle der vergangenen Tage bleibt die Lage im Land weiter stabil“, erklärte Umweltminister Till Backhaus. Die Alarmstufe 1, die bei einem Pegelstand von 5,00 Meter ausgelöst wird, sei aktuell nicht zu erwarten. 

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt werde die Situation weiterhin überwachen und bei Bedarf die Öffentlichkeit informieren. Minister Backhaus zeigte sich dankbar für die gute Zusammenarbeit zwischen den Elbe-Ländern Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Mecklenburg-Vorpommern gibt jährlich rund 700.000 Euro an Landesmitteln für die Unterhaltung der rund 122 Kilometer Deiche an der Elbe und im Rückstaugebiet des Flusses aus.

Besonders gravierende Elbehochwasser gab es in der jüngeren Vergangenheit in den Jahren 2002, 2006, 2011 und 2013. Im Jahr 2013 wurden die höchsten Wasserstände mit 7,21 Meter am Pegel Dömitz und 7,32 Meter am Pegel Boizenburg gemessen.

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Bald Winnetou-Ampelmännchen in Bad Segeberg?

Winnetou ist Häuptling aller Apachen und Held der Karl-May-Spiele in Bad Segeberg. Wer wollte sich von ihm nicht über die Straße geleiten lassen? Möglicherweise bekommt Winnetou eine leuchtende Rolle.

T Schiffsschrauben made in Germany für Ozeanriesen in aller Welt

Sie arbeiten unter Wasser und ohne sie läuft kaum etwas in der Schifffahrt. Manchmal glänzen sie wie Gold, auch wenn sie aus Bronze sind: Schiffspropeller. Einige der größten der Welt baut ein Werk in Norddeutschland, das es schon zu DDR-Zeiten gab.