Hasnain Kazim ist alarmiert. Wenn die Gesellschaft nicht aufpasse, könnte die Meinungsfreiheit unter die Räder kommen. Wer Islam-Kritik verbiete, stärke AfD und Pegida.
Warum hassen Sie den Islam? Mit dieser Frage wird Hasnain Kazim immer wieder konfrontiert, vielleicht auch bei seiner Lesung aus „Der Islam und ich“ in Steinkirchen.
Laura Bruns wurde evangelisch getauft und konfirmiert. Sie hat eine Ausbildung zur Fachangestellten für Bäderbetriebe gemacht und nun ist sie Muslimin und trägt ein Kopftuch. Warum?
Es ist eine besondere Zusammenarbeit: Die evangelische St.-Paulus-Kirchengemeinde und die Islamische Gemeinde zeigen einen Film und wollen reden - über Flucht und Migration.
Die Islamwoche an der Kieler Christian-Albrechts-Universität sorgte für Kritik. Nun gibt es Konsequenzen für die Islamische Hochschulgruppe - auch eine Strafanzeige steht im Raum.
Die Mehrzahl der religiös motivierten Anschläge der vergangenen Jahre verübten Täter, die sich in Deutschland radikalisiert hatten. Im Hintergrund spielten oft persönliche Lebenskrisen eine Rolle.
Der Zentralrat der Muslime warnt nach der Attacke auf einen Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin vor einer Spaltung. Juden und Muslime sollten sich nicht gegeneinander ausspielen lassen.
Eine orientalische Fassade und ein Minarett - so präsentiert sich die umgebaute Moschee der Hamburger Ahmadiyya-Gemeinde am Stadtrand. Sie will mit dem Bau auch ihre Offenheit demonstrieren.
Jedes Jahr am Tag der Deutschen Einheit öffnen sich viele Moscheegemeinden für Gäste von außen. Damit will die muslimische Gemeinschaft in Deutschland ihre Zugehörigkeit zu diesem Staat bekunden.
Eine Frau aus Hannover reiste vor zehn Jahren nach Syrien aus und unterstützte Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat. Wie bewertete das Oberlandesgericht Celle ihre Rolle?
Der Angeklagten wird vorgeworfen, im Oktober 2014 ihrem Freund nach Syrien nachgereist zu sein und dort den IS-Kämpfer unterstützt zu haben. Am ersten Prozesstag äußerte sie sich zu den Vorwürfen.
Seit dem Verbot des Islamischen Zentrums Hamburg beten Gläubige freitags auf der Straße vor der geschlossenen Moschee. Ein Prediger ermutigt die Gemeinde. Zugleich läuft eine Klage vor Gericht.
Rund 1,8 Millionen Pilger nahmen in diesem Jahr an der Wallfahrt in Saudi-Arabien teil, die mit Temperaturen um die 50 Grad begleitet wurde. Hunderte kamen ums Leben, viele gelten als vermisst.
Nach einer von Islamisten organisierten Kundgebung in Hamburg haben die Fraktionen im Bundestag härtere Maßnahmen und ein Vereinsverbot gefordert. „Ein Ausländer, dessen Aufenthalt die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland gefährdet, kann ausgewiesen werden“, (...).
Eine islamistische Demonstration in Hamburg führt bundesweit und fraktionsübergreifend zu Kritik. Der Hamburger Polizeipräsident verteidigt die Entscheidung, die Versammlung zuzulassen.
Anfang Mai will die CDU ein neues Grundsatzprogramm beschließen. Eine Passage sorgte schon vorab für Diskussionen. Parteichef Merz sieht in der Debatte einen wichtigen Dienst für Deutschland.
Nach viel Wirbel um eine Passage wurde sie im Programm geändert. Doch auch an der neuen Fassung bleibt Kritik haften - der Zentralrat der Muslime wirft der CDU vor, „Muslime zu stigmatisieren“.
Der brutale Hamas-Überfall in Israel und die Tausenden getöteten Zivilisten im Gazastreifen wirken auch in Deutschland nach. Das zeigen Daten aus der Statistik zur politisch motivierten Kriminalität.
In diesem Jahr wurden einige Städte anlässlich des Ramadans mit festlicher Beleuchtung geschmückt. Der Islam-Verband Schura wünscht sich das auch für die niedersächsische Landeshauptstadt.
Der vom Bundesinnenministerium veröffentlichte Bericht eines Expertengremiums zur Muslimfeindlichkeit ist schon einmal juristisch erfolgreich angegriffen worden. Nun rührt sich weitere Kritik.
Kurz vor dem Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan haben Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und der Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Deniz Kurku (beide SPD), Musliminnen und Muslimen Verbundenheit und Zuversicht gewünscht. Krisen und Kriege (...).
Das astronomische Gerät wurde über Jahrhunderte von muslimischen, jüdischen und christlichen Nutzern verwendet. Dies wird als Zeugnis für die Beziehungen zwischen Arabern, Juden und Europäern gewertet.
Ein muslimische Prediger soll die französische Flagge in einer Predigt als „satanisches Objekt“ bezeichnet haben. Der Fall sorgt in Frankreich für Wirbel. Nun muss der Imam zurück nach Tunesien.
In einem Land, in dem Pornografie und außerehelicher Sex streng verboten sind, sorgt die Visumgewährung für eine US-Pornodarstellerin für heftige Diskussionen.
Weltanschauliche „Überschneidungen von islamistischen und rechten Kreisen“ gab es nach Aussage von Susanne Schröter nicht nur in der Vergangenheit - sie existieren auch heute noch, warnt die Wissenschaftlerin.
Prediger, die nicht wissen, wie die deutsche Gesellschaft tickt. Religionsbeauftragte, die aus den türkischen Generalkonsulaten Weisungen erhalten. Das gilt jetzt als Auslaufmodell.
„Muslime, die unsere Werte teilen, gehören zu Deutschland“: Mit dieser Formulierung sorgt die CDU für Ärger. „Spicken bei der AfD war schon in der Schule nicht besonders klug“, sagt der Zentralrat der Muslime.
Seit der Terrorattacke der Hamas auf Israel sehen sich viele Muslime in Deutschland einem Generalverdacht ausgesetzt. Sie spüren Anfeindungen. Das Problem betrifft die gesamte Gesellschaft.
Innenministerin Nancy Faeser fordert muslimische Verbände bei der Deutschen Islam Konferenz zu einer klaren Haltung gegen Antisemitismus auf. Der Zentralrat der Muslime stand jedoch nicht auf der Teilnehmerliste.
Koranverbrennungen in Dänemark sorgten für wütende Reaktionen in muslimisch geprägten Ländern. Die Regierung möchte derartige Aktionen verbieten und hat einen entsprechenden Gesetzesvorschlag verbessert.
Waren deutsche Islamverbände mit ihren Reaktionen zu zögerlich nach dem Massaker der Hamas? Ein Vorsitzender sieht eine besondere Verantwortung. Derweil werden in Berlin weitere Demos verboten.
Der Tag der offenen Moschee wird bereits seit 1997 jährlich ausgerichtet. Über einen bestimmten Besucher würde sich der Präsident des Zentralrats der Muslime besonders freuen.
Die ersten 26 Absolventen des Islamkollegs Deutschland habe am Samstag in Osnabrück ihre Abschlusszertifikate bekommen. Die Frauen und Männer nahmen an einer berufsbegleitenden praktischen Ausbildung zum Imam teil. Es sei ein historischer Tag, sagte Altbundespräsident Christian (...).
Der Tag der offenen Moschee wird seit 1997 immer am 3. Oktober am Tag der Deutschen Einheit begangen. Das soll die Zugehörigkeit der Muslime zu Deutschland zeigen. Die Bait-ul-Karim Moschee in Stade macht mit und hat ein volles Programm.
Keine Muslimfeindlichkeit, sondern harte Schicksalsschläge sind in Wahrheit der Grund dafür, dass das Jugendamt Bremerhaven einer muslimischen Familie zwei kleine Söhne abgenommen hat. Das ist das Ergebnis der Recherchen rund um das kontroverse Video.
Als Muslima feiert Mina Walet Omar Iken kein Weihnachtsfest. Für sie gibt es andere religiöse Feiertage im Jahr. Und doch haben Weihnachten und Zuckerfest für sie etwas gemeinsam.
Einmal im Jahr kommen Fachleute in Niedersachsen zusammen, um über Islamismusprävention zu sprechen. Dabei geht es auch um die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden mit anderen Stellen. Was etwa können Ärzte und Psychiater dazu beitragen, Taten zu verhindern?
Durch das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen die Proteste im Iran rückt das Islamische Zentrum Hamburg (IZH), das als Europa-Zentrale Teherans gilt, weiter in die Kritik. Der Druck auf die Islamischen Gemeinschaften, das IZH auszuschließen, wächst.