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Klimaprotest

Kritik an Energiepolitik: Hunderte demonstrieren in Hamburg

Auch in Hamburg folgten Menschen dem Aufruf von Fridays For Future.

Auch in Hamburg folgten Menschen dem Aufruf von Fridays For Future. Foto: Christian Charisius/dpa

Gegen die Bundesregierung und Ministerin Reiche: Fridays for Future fordert mit einem Aktionstag einen Kurswechsel in der Energiepolitik. Auch in Hamburg gingen dafür Hunderte auf die Straße.

Von dpa Freitag, 24.04.2026, 20:45 Uhr

Hamburg. Hunderte Menschen haben in Hamburg für mehr Klimaschutz und erneuerbare Energien demonstriert. Die Polizei sprach von rund 300 Teilnehmern, die an der Kundgebung an der Alster teilnahmen. Sie folgten einem Aufruf der Initiative Fridays for Future, die einen bundesweiten Aktionstag gegen die Klima- und Energiepolitik der Bundesregierung angekündigt hatte.

Kritik äußern die Klimaschützer unter anderem an Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Die CDU-Politikerin stelle die Klimaziele infrage und taktiere mit der Gaslobby, sagten die Aktivisten. „Sie betreibt als Personalunion von Bundesregierung und Gaslobby mit Vollgas eine Umverteilung in die Hände fossiler Großkonzerne“, sagte die Aktivistin Carla Reemtsma der Deutschen Presse-Agentur. 

Bei der Kundgebung in der Hamburger Innenstadt kritisierten Teilnehmer etwa Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche, für ihren Vorgänger Robert Habeck gab es auf diesem Plakat dagegen Zuspruch.

Bei der Kundgebung in der Hamburger Innenstadt kritisierten Teilnehmer etwa Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche, für ihren Vorgänger Robert Habeck gab es auf diesem Plakat dagegen Zuspruch. Foto: Christian Charisius/dpa

Bundesweiter Protest am Freitag 

Nach Angaben von Fridays for Future soll es am Freitag an rund 60 Orten in ganz Deutschland Aktionen gegeben haben. So wurde demnach erstmals auch direkt vor Wahlkreis- und Parteibüros, insbesondere denen der schwarz-roten Bundesregierung, demonstriert.

In Kiel nahmen nach Angaben von Fridays for Future rund 750 Menschen an der Demonstration teil. In Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt startete der Protest am Exerzierplatz in der Innenstadt und lief unter anderem an der CDU-Parteizentrale vorbei. 

Die Aktivisten wollen so ihre Anliegen direkt an die Politik richten, sagte Fridays For Future. Erst am vergangenen Samstag hatten viele Tausend Menschen bundesweit für eine andere Energiepolitik demonstriert.

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