Maschinen- und Anlagenbau

Maritime Zuliefererindustrie wächst das vierte Jahr in Folge

In Waren (Müritz) fertigt die Mecklenburger Metallguss GmbH Schiffspropeller. (Archivbild)

In Waren (Müritz) fertigt die Mecklenburger Metallguss GmbH Schiffspropeller. (Archivbild) Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Der VDMA rechnet damit, dass die Entwicklung dieses Jahr anhalten wird. Von dem Wachstum profitieren vor allem Länder fernab der Küste.

Von dpa 07.07.2026, 10:35 Uhr

Hamburg. Deutschlands maritime Zuliefererindustrie hat das vierte Jahr in Folge die Umsätze gesteigert. Nach Auswertung der Marine-Sparte des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro zu. Das Wachstum lag damit leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Hintergründe gingen aus der Mitteilung nicht hervor. 

Der Verband rechnet damit, dass die Entwicklung anhält. Mehr als 80 Prozent der Mitglieder rechnen mit zunehmenden oder konstanten Auftragseingängen, wie es hieß. Die Auftragseingänge stiegen vergangenes Jahr um fünf Prozent. Dieses Jahr erwartet der VDMA einen Umsatz von 13 Milliarden Euro, was einem Plus von vier Prozent entspräche. 

Deutschlands maritime Zulieferer sitzen nicht allein an der Küste, sondern verteilen sich auf Deutschland. Die meisten Umsätze werden von Unternehmen in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen erzielt. Geld wird überwiegend im Ausland verdient, die Exportquote lag bei hohen 80 Prozent. 

Die Mitglieder von VDMA Marine Equipment and Systems beliefern weltweit Schiffbauer, Schifffahrtsunternehmen und die Öl- und Gasindustrie auf See. Dem Verband zufolge beschäftigt die Branche rund 65.000 Mitarbeiter.

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