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Autoindustrie

Merz zu VW-Plänen: Deutschland nicht wettbewerbsfähig genug

VW sei vom Vorstand zu einem „Sanierungsfall“ erklärt worden, sagt CDU-Chef Merz.

VW sei vom Vorstand zu einem „Sanierungsfall“ erklärt worden, sagt CDU-Chef Merz. Foto: Friso Gentsch/dpa

Volkswagen schließt Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen nicht mehr aus. CDU-Chef Merz sieht darin ein grundsätzliches Alarmsignal.

Von dpa 03.09.2024, 05:35 Uhr
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Osnabrück. CDU-Chef Friedrich Merz sieht in den verschärften Sparplänen von Volkswagen einen wirtschaftspolitischen Weckruf für die Bundesregierung. „Deutschland ist nicht mehr wettbewerbsfähig genug“, kritisierte Merz bei einer CDU-Veranstaltung in Osnabrück. Es könne sein, dass VW mit einer einseitigen Festlegung auf die Elektromobilität einen Fehler gemacht habe. 

Allerdings seien mittlerweile große Teile der deutschen Industrie nicht mehr wettbewerbsfähig, neben der Autoindustrie etwa auch die Chemie und der Maschinenbau, sagte Merz. Dafür seien zuallererst die politischen Rahmenbedingungen verantwortlich.

Volkswagen sei seitens des Vorstandes zum „Sanierungsfall“ erklärt worden, sagte Merz. „Das zeigt jetzt auch dieser Bundesregierung endgültig, wo wir stehen. Das ist keine konjunkturelle Frage des Weltmarktes.“ 

VW hatte zuvor mitgeteilt, dass die Kernmarke VW im Rahmen eines Sparprogramms Werkschließungen und betriebsbedingte Kündigungen nicht länger ausschließt. 

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