Neue Busse und Haltestellen: Geld fließt in den Landkreis Stade
Mit dem Geld aus Hannover können etwa 20 Bushaltestellen erneuert oder neu gebaut werden. Foto: Klempow
Das Land überweist 3,5 Millionen Euro in den Landkreis Stade. Das Geld soll in den ÖPNV fließen. Elf Projekte können von der Finanzspritze profitieren.
Landkreis. Das Land Niedersachsen unterstützt im Rahmen des ÖPNV-Jahresförderprogramms insgesamt elf Projekte im Landkreis Stade. Dies geht aus einer Pressemitteilung der SPD-Landtagsabgeordneten Corinna Lange aus Deinste hervor.
Das sind die konkreten Projekte
Mit dem Geld fördert das Land den Ausbau der Bushaltestellen an der Grundschule in Hammah. Außerdem den Neubau einer Bushaltestellenanlage an der Poststraße in Himmelpforten. Aus der Pressemitteilung geht hervor, dass ein Durchlass in Harsefeld saniert werden soll. Zudem sei die Erneuerung oder der Neubau von weiteren 17 Bushaltestellen vorgesehen.
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Diese Projekte könnten in den Gemeinden Deinste, Drochtersen, Himmelpforten, Hollern-Twielenfleth, Neuenkirchen und Guderhandviertel umgesetzt werden.
109,9 Millionen Euro für ganz Niedersachsen
Darüber hinaus werde die Beschaffung von drei Omnibussen in Harsefeld und 15 Omnibussen in Stade gefördert. Die Maßnahmen sind Teil des landesweiten Förderprogramms für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), mit dem insgesamt 252 Projekte gefördert werden. Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne (SPD) hatte die Projekte am Freitag in Hannover vorgestellt.
Die voraussichtliche Landesförderung beträgt für den Landkreis Stade demnach rund 3,5 Millionen Euro, für ganz Niedersachsen rund 109,9 Millionen Euro. Dies löse landesweit Investitionen in Höhe von etwa 317,75 Millionen Euro aus, heißt es in der Pressemitteilung.
„Das ist eine sehr gute Nachricht für den Landkreis Stade und die Menschen vor Ort“, erklärt die SPD-Landtagsabgeordnete Corinna Lange. „Mit der jeweiligen Förderung kann unter anderem die Barrierefreiheit verbessert, das Angebot attraktiver gestaltet und insgesamt die Infrastruktur im Landkreis modernisiert werden.“ Das stärke den Nahverkehr ganz konkret im Alltag der Bürgerinnen und Bürger.
ÖPNV soll „echte Alternative zum Auto“ werden
Mit dem ÖPNV-Jahresförderprogramm unterstützt die SPD-geführte Landesregierung unter anderem den barrierefreien Ausbau von Haltestellen und Bahnstationen, den Um- und Neubau von Betriebshöfen, digitale Fahrgastinformationssysteme, Park-&-Ride- sowie Bike-&-Ride-Anlagen sowie die Modernisierung von Straßenbahninfrastruktur. Besonders positiv sei, dass Förderanträge für den barrierefreien Ausbau von Haltestellen aus nahezu allen Aufgabenträgergebieten Niedersachsens vorliegen.
Corinna Lange betont: „Ein moderner, verlässlicher und barrierefreier Nahverkehr ist ein wichtiger Baustein für gleichwertige Lebensverhältnisse im ganzen Land. Investitionen wie diese sorgen dafür, dass Bus und Bahn für mehr Menschen eine echte Alternative zum Auto werden.“
Die SPD-Abgeordnete ergänzt: „Gerade für unsere Region im ländlichen Raum ist es wichtig, dass das Land kontinuierlich in eine gute Mobilitätsinfrastruktur investiert.“ Davon profitieren ihrer Meinung nach Pendlerinnen und Pendler, Familien, ältere Menschen und die Wirtschaft gleichermaßen.
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