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Schnee und Eis

Winterwetter: Elbfähre fällt weiter aus – Keine Nachholtermine für Müllabfuhr

Pendler von Wischhafen nach Glückstadt brauchen derzeit vor allem eins: Geduld.

Pendler von Wischhafen nach Glückstadt brauchen derzeit vor allem eines: Geduld. Foto: Klempow

Eis, Schnee – Ausfälle: Im Kreis Stade fahren die Elbfähren noch weitere fünf Tage nicht. Zudem fiel die Müllabfuhr teilweise aus – Ersatztermine sind nicht geplant.

Von Redaktion Donnerstag, 05.02.2026, 17:00 Uhr

Landkreis. Wegen „Eisgangs und der Ostwetterlage“ hat die Elbfähre Wischhafen-Glückstadt ihren Betrieb weiter eingestellt. Das teilt der Fährbetreiber auf seiner Homepage mit.

Die Fahrten sind voraussichtlich bis zum nächsten Dienstag, 10. Februar 2026, gestrichen. „Wir beobachten die Lage täglich und werden diesen Hinweis regelmäßig aktualisieren“, heißt es auf der Homepage.

Landkreis: Straßenverhältnisse und nicht geräumte Bürgersteige lassen Abfuhr nicht überall zu

Die winterliche Witterung hat nicht nur Auswirkungen auf den Fährverkehr, sondern bereitet auch der Müllabfuhr im Kreis Stade Probleme. „Wir können versichern, dass das Abfuhrunternehmen sehr bemüht ist, die Abfuhr trotz Schnee und Glätte aufrechtzuhalten“, versichert Katja Stelljes, stellvertretende Amtsleiterin Abfall und Kreislaufwirtschaft: „Aber leider lassen wechselnde und/oder unzureichende Straßenverhältnisse sowie nicht geräumte und gestreute Bürgersteige dies nicht flächendeckend zu.“

Warum es keine Nachholtouren im Landkreis Stade gibt

Aufgrund der Wetterlage und der Kapazitäten sei es nicht möglich, verlässliche Nachholtouren anzubieten. Sofern eine Abfuhr nicht möglich war, muss den Angaben nach auf den nächsten regulären Abfuhrtermin für die Abfuhr von Haus-, Bio-, Restmüll und Altpapier gewartet werden. Das Amt Abfall und Kreislaufwirtschaft bittet daher um Verständnis.

Wohin mit dem angesammelten Müll?

Bei nicht geleerten Hausmülltonnen können bei der nächsten Abfuhr normale Müllsäcke – zugebunden und maximal 15 Kilogramm schwer – neben die Tonne gestellt werden. Kostenpflichtige, orange Zusatz-Müllsäcke sind dafür nicht nötig.

Bleibt die Altpapiertonne ungeleert, kann bei der nächsten Abfuhr gebündelte Pappe neben die Tonne gelegt werden. Alternativ stehen öffentliche Papiercontainer bereit.

Gelbe Säcke, Papier und Pappe können auch kostenlos im Recycling-Zentrum Stade (Klarenstrecker Damm 46–48) abgegeben werden. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 17 Uhr.

So werden Sie den Abfall trotz ungeräumter Straße los

Müllbehälter und Gelbe Säcke können an der nächsten geräumten und befahrbaren Straße zur Abfuhr bereitgestellt werden, sagt die Landkreissprecherin. (fe/kw/pm)

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Roswitha Vötig
05.02.202620:30 Uhr

Wir hier in Buxtehude Süd am Westpreußenweg sind begeistert! Heute, am 2. Termin der regulären Abfuhr kam erneut kein Fahrzeug zur Abfuhr, obwohl die Sraße befahrbar ist und die Gehwege, an denen die gelben Säcke sich stapeln frei sind. Bald haben wir eher das Problem über die Säcke zu stolpern. Der heiße Tipp, die eigen Säcke nach Stade zu bringen, scheitert daran, dass man gar nicht mehr weiß, welche einem gehören, denn wir haben schon Sammelplätze für diverse Haushalte. Ich schätze demnächst müssen wir einen Berufskraftfahrer engagieren, der unsere gefährliche Ecke wagemutig anfahren und wir Nachbarn stehen ab 7 Uhr bereit, um die Säcke gemeinsam dem Abfuhrunternehmen anzureichen, weil es ja sooo gefährlich ist! Uns reicht's! Heute morgen fuhr gar ein großer Schneeplug vor den gestapelten Säcken rückwärts die ansteigende Straße hoch, um zu räumen, aber die gelben Säcke liegen weiterhin da...

S
Stefan Klein
05.02.202619:58 Uhr

Zum Thema Müllabfuhr: In meiner Kindheit vor 50 Jahren kam die Hausmüllabfuhr noch einmal in der Woche - und etwas anderes als die Hausmülltonne gab es nicht. Da war es nicht so schlimm, wenn die Müllabfuhr witterungsbedingt einmal nicht kam. Heute kommt die Hausmüllabfuhr regulär nur noch alle vier Wochen, ebenso wie die Abfuhr der gelben Säcke. Zwei ausgefallene Termine hintereinander sind hier kaum noch zumutbar. Auch die Berge an gelben Säcken, die sich mittlerweile an den Straßenrändern stapeln, sehen extrem unansehnlich aus. Das alles zeigt die Grenzen eines wahnwitzigen Systems aus verschiedensten Entsorgungsarten, die logistisch nicht mehr zu managen sind, jedenfalls nicht bei so einem Wetter. So wie es früher war, so war es besser: Einmal in der Woche die Hausmüllabfuhr und das reicht. Dieses System lief auch bei schlechtem Wetter, das heutige ist viel empfindlicher gegen Störungen aller Art.

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