Überall Blutspritzer: Not-OP nach Angriff in Bremer Bahn
Bei einem Angriff in einer Bremer Straßenbahn wird ein Mann lebensgefährlich verletzt. (Symbolbild) Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Ein Konflikt in einer Straßenbahn eskaliert. Fäuste und Glasflaschen fliegen - und ein Mann kämpft um sein Leben.
Bremen. Nach einer Schlägerei in einer Bremer Straßenbahn schwebt ein Mann in Lebensgefahr. Er erlitt lebensgefährliche Schnitt- und Stichverletzungen am Kopf, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Der Mann kam in ein Krankenhaus und wurde notoperiert.
Nach ersten Erkenntnissen gerieten am Mittag mehrere Menschen in eine Auseinandersetzung. „Die ist dann völlig aus dem Ruder gelaufen“, sagte der Sprecher der Polizei. „Man hat sich geschlagen, man hat Glasflaschen eingesetzt.“ Später verlagerte sich der Streit an eine Haltestelle. Worum es dabei ging, ist noch unklar.
Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter und eine Komplizin wenig später fest. Dabei soll sich der Mann gewehrt haben. Auf dem Boden und an den Scheiben der Straßenbahn waren Blutspritzer zu sehen. „Wir mussten viele Spuren sichern, viele Zeugen befragen“, sagte der Polizeisprecher.