Nach Tod von Darsteller

Schauspieler Sir Michael Gambon (l.) und weitere Darsteller - darunter  Emma Watson und Daniel Radcliffe - im Juli 2009 bei der Vorstellung des Films  «Harry Potter und der Halbblutprinz» in London.

Schauspieler Sir Michael Gambon (l.) und weitere Darsteller - darunter Emma Watson und Daniel Radcliffe - im Juli 2009 bei der Vorstellung des Films «Harry Potter und der Halbblutprinz» in London.

Die Darsteller der Harry-Potter-Filmreihe trauern um ihren Kollegen Michael Gambon - und gedenken seiner mit bewegenden Worten.

29.09.2023, 11:55 Uhr

Nach dem Tod des Schauspielers Michael Gambon, der in den meisten Harry-Potter-Filmen die Rolle des Professors Dumbledore spielte, haben sich mehrere frühere Kollegen zu Wort gemeldet und ihn gewürdigt. Gambon war im Alter von 82 Jahren gestorben, wie seine Familie am Donnerstag mitteilte.

Daniel Radcliffe, der in den Filmen den Zauberlehrling Harry Potter spielte, hob den großen Humor Gambons hervor. „Mit dem Verlust von Michael Gambon ist die Welt gerade erheblich weniger lustig geworden”, schrieb der 34-Jährige laut der britischen Nachrichtenagentur PA in einer Mitteilung. Radcliffe fügte hinzu, Gambon sei „albern, frech und urkomisch” gewesen.

Auch die frühere Darstellerin der mit Harry Potter befreundeten Zauberschülerin Hermine, Emma Watson (33), schrieb auf Instagram: „Lieber, lieber, lieber Michael Gambon. Du hast es nie zu ernst genommen, aber irgendwie immer die ernstesten Momente mit voller Würde geliefert. Danke, dass du uns gezeigt hast, wie man Größe mit Leichtigkeit trägt.”

Rupert Grint (35), der in den Potter-Filmen den besten Freund Harrys, Ron Weasley, spielte, bezeichnete Gambon als „persönliches Vorbild”.

© dpa-infocom, dpa:230929-99-377837/2

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Waldsiedlung Zehlendorf wird Unesco-Welterbe

Bunte Fassaden, berühmte Bewohner und ein Einkaufszentrum am Bahnhof: Die Waldsiedlung Zehlendorf bekommt jetzt Unesco-Welterbe-Status. Doch mit der Anerkennung gehen auch Sorgen einher.

Bayreuth sagt „Nein“ zum Rechtsruck

So explizit politisch waren die Bayreuther Festspiele vielleicht noch nie: Chefin Katharina Wagner stellt sich deutlich gegen den Rechtsruck im Land und warnt vor der „Finsternis der Vergangenheit“.

So geht es nach dem Jubiläum in Bayreuth weiter

Die Bayreuther Festspiele stehen vor ihrem großen Jubiläum, doch sie blicken darüber hinaus. Es soll künftig immer zwei Neuproduktionen geben auf dem Grünen Hügel - aber die Sache hat einen Haken.