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Verkehrsbetriebe

Region Hannover legt Üstra und Regiobus zusammen

Ein Linienbus der Regiobus Hannover GmbH und eine Straßenbahn der Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe.

Ein Linienbus der Regiobus Hannover GmbH und eine Straßenbahn der Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe.

Straßenbahn- und Busreisende in und um Hannover sollen künftig aus einer Hand bedient werden. Dafür will die Region Hannover die beiden Verkehrsunternehmen Üstra der Landeshauptstadt und Regiobus Hannover des angrenzenden Umlandes zu einem Gemeinschaftsbetrieb unter dem Namen Üstra zusammengelegen, teilte die Regionalverwaltung am Donnerstag in Hannover mit. Der Vorschlag solle im November von der Regionalversammlung beschlossen werden.

Donnerstag, 21.09.2023, 17:05 Uhr

„Die Zusammenführung von Üstra und Regiobus in einem Betrieb macht den Nahverkehr in der Region Hannover noch stärker”, sagt Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover. Formal würden beide Unternehmen zwar unabhängig bleiben. Sie sollen in Zukunft aber als einheitlicher Betrieb unter dem Namen Üstra geführt werden. Beide Unternehmen arbeiten bereits eng zusammen und haben auch eine gemeinsame Führungsspitze. Elke Maria van Zadel, die bereits Chefin beider Unternehmen ist, sagte: „Ein Gemeinschaftsbetrieb ist der logische, nächste Schritt, um bestens für die Zukunft gerüstet zu sein.”

Betriebsrat und die Gewerkschaft Verdi verlangen, künftig auch die Mitarbeiter von Regiobus nach dem Tarifvertrag Nahverkehr zu bezahlen, der bisher nur bei der Üstra gilt. „Gleiche Arbeit, gleicher Lohn sowie gleiche Arbeitsbedingungen in den Häusern”, forderte Rainer Weber, Betriebsratsvorsitzender von Regiobus. Zusammen haben beide Unternehmen laut Verdi rund 3000 Mitarbeiter. Üstra betreibt die Busse und Straßenbahnen in der Landeshauptstadt, Regiobus Buslinien in den angrenzenden Kommunen der Region Hannover.

© dpa-infocom, dpa:230921-99-282566/2

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