Vogelgrippe im Vogelpark Walsrode nachgewiesen
Nach dem Ausbruch der Geflügelpest bleibt der Vogelpark Walsrode vorübergehend geschlossen. (Archiv) Foto: Philipp Schulze/dpa
Bei toten Enten und Gänsen im Vogelpark wird Geflügelpest festgestellt. Eine Tötung des wertvollen Gesamtbestandes ist vorerst nicht nötig. Konsequenzen hat der Fall dennoch.
Walsrode. Im Vogelpark Walsrode hat es einen Ausbruch der Vogelgrippe gegeben. Bei fünf plötzlich verendeten Enten und Gänsen in einer separaten Meeresvögel-Voliere des Parks sei der Virus nachgewiesen worden, teilte der Landkreis Heidekreis mit. Der Befund vom Veterinäruntersuchungsinstitut Oldenburg wurde demnach anschließend vom Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts bestätigt.
„Der Tierbestand der betreffenden Voliere wird eingeschläfert, Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen werden eingeleitet“, teilte der Landkreis weiter mit. Von einer Tötung des artenschutzrechtlich wertvollen Gesamtbestandes könne zunächst abgesehen werden.
Park muss vorerst schließen
Auch das Unternehmen bestätigte den Ausbruch auf Anfrage. Der Park bleibe vorübergehend geschlossen und man gehe davon aus, dass zumindest die beiden kommenden Wochenenden davon betroffen seien.
Für Geflügelhalter im näheren Umkreis entstehen nach Behördenangaben keine einschränkenden Maßnahmen. Es handele sich um den ersten Ausbruch der Geflügelpest im Jahr 2026.
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