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Baustelle

Vollsperrung: Leitungsarbeiten in der Bungenstraße in Stade beginnen

Die Bungenstraße in Stade soll saniert, umgestaltet und aufgewertet werden.

Die Bungenstraße in Stade soll saniert, umgestaltet und aufgewertet werden. Foto: Hansestadt Stade

Wegen Leitungsarbeiten wird die Bungenstraße in Stade zwischen der Rosenstraße und dem Fischmarkt ab Mitte März gesperrt. Dort ist einiges geplant.

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Von Sabine Lohmann
Freitag, 06.03.2026, 05:50 Uhr

Stade. Die Bungenstraße soll umfassend saniert, umgestaltet und aufgewertet werden. Zunächst finden aber Arbeiten im Untergrund statt: Die Stadtwerke werden ab Montag, 16. März, mit Leitungsarbeiten beginnen und dafür einen Teil der Bungenstraße komplett sperren.

Erneuerung erfolgt in zwei Bauabschnitten

Die Stadtwerke Stade erneuern Strom-, Gas- und Wasserleitungen, außerdem werden teilweise Telekommunikations- und Internetleitungen verlegt. Dies findet in zwei Bauabschnitten statt.

Zunächst wird im Bereich der Hausnummern 1 bis 17 gearbeitet und die Straße vom Fischmarkt bis zur Rosenstraße gesperrt. Die Kalkmühlenstraße wird dadurch zur Sackgasse und die Einbahnstraßenregelung aufgehoben. Über den Start des zweiten Bauabschnitts - er reicht von der Rosenstraße bis zum Altstadtring - werden die Anlieger rechtzeitig informiert.

Im Sommer sollen die Arbeiten der Versorgungsunternehmen abgeschlossen sein. Anschließend folgen rund zwei Jahre Bauzeit für die Verlegung einer Nahwärmetrasse und eines neuen Abwasserkanals sowie die Herstellung der Oberflächen durch die Hansestadt Stade.

Sanierung und Umgestaltung der Bungenstraße

Die Schmutz- und Regenwasserkanäle in der Bungenstraße stammen noch aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, sind entsprechend sanierungsbedürftig und in der Vergangenheit bereits mehrfach repariert worden. Nun werden die Leitungen erneuert. Im Anschluss wird die Bungenstraße umgestaltet. Dort soll eine Mischverkehrsfläche mit optisch getrennten Bereichen für Straße, Gehwege und Parkplätze entstehen.

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Das vorhandene Granitgroßsteinpflaster wird im drei Meter breiten Straßenraum wiederverwendet, während die Gehwege mit geschliffenem Granitsteinpflaster barrierearm gestaltet werden. Die Entwässerung erfolgt über eine mittige Rinne samt Abläufen, die auch den durch den Klimawandel vermehrt auftretenden Starkregenereignissen Rechnung trägt.

Die Umgestaltung der Bungenstraße soll der Hansestadt Stade als Muster für ähnliche Maßnahmen dienen, die künftig in der Altstadt stattfinden könnten.

Nach Abschluss der Straßenbauarbeiten sollen die Bungenstraße und unmittelbar angrenzende Bereiche zu einer Anliegerzone erklärt werden, um Durchgangs- und insbesondere Parksuchverkehr zu unterbinden.

Weitere Informationen gibt es unter www.stadt-stade.info/altstadt. (sal)

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