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Hauptbahnhof und Nahverkehr

Waffen- und Messerverbot in Bremen wird ausgeweitet

An vielen Orten gelten bereits Waffenverbote – wie hier am Hauptbahnhof Hamburg. (Symbolbild)

An vielen Orten gelten bereits Waffenverbote – wie hier am Hauptbahnhof Hamburg. (Symbolbild) Foto: Niklas Graeber/dpa

Die neue Regelung tritt am Mittwoch in Kraft und gilt erstmals auch im gesamten öffentlichen Personennahverkehr.

Von dpa Dienstag, 03.02.2026, 16:50 Uhr

Bremen. Das Waffen- und Messerverbot am Hauptbahnhof in Bremen und im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wird deutlich ausgeweitet. Das hat der Senat beschlossen, wie ein Sprecher mitteilte. Die neue Regelung tritt am Mittwoch in Kraft.

Das Waffen- und Messerverbot in der Bahnhofsvorstadt gilt demnach weiterhin von 22 bis 6 Uhr. Neu einbezogen werden jetzt das Bahnhofsgebäude selbst, der Willy-Brandt-Platz sowie die Bereiche Richtweg und Contrescarpe. Im Bahnhofsgebäude gilt das Verbot künftig ganztägig. Ausgenommen sind unter anderem Messer in einem verschlossenen Behältnis oder einer Verpackung, sodass sie nicht unmittelbar greifbar sind.

Waffen- und Messerverbot erstmals im gesamten Nahverkehr

Erstmals gilt das Waffen- und Messerverbot laut Sprecher auch landesweit rund um die Uhr im Nahverkehr, das heißt in allen Bussen, Bahnen, Straßenbahnen sowie an Haltestellen und Bahnsteigen. Taxen seien von der Regelung ausgenommen. Bei Verstößen drohen demnach Bußgelder bis zu 10.000 Euro. Waffen und Messer könnten eingezogen werden.

„Mit dem erweiterten Waffen- und Messerverbot am Hauptbahnhof ermöglichen wir Polizei und Ordnungsamt wirksame Kontrollen und stärken damit deutlich die Sicherheit von Reisenden und Gewerbetreibenden“, sagte Innensenatorin Eva Högl (SPD).

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