31.07.2020, 09:32
Gastronomiebetriebe verstoßen gegen Corona-Auflagen

BUXTEHUDE. Am vergangenen Wochenende hat das Buxtehuder Ordnungsamt zusammen mit der Polizei Buxtehude Kontrollen in Gastronomiebetrieben – überwiegend im Bereich der Buxtehuder Altstadt – durchgeführt. Dabei wurden etliche Verstöße festgestellt.

Kontrolliert wurde insbesondere die Umsetzung der coronabedingten Beschränkungen wie Abstands- und Hygienevorschriften, aber auch die Einhaltung der Nachtruhe. Mehrfach musste beobachtet werden, dass Abstandsregelungen nicht eingehalten wurden, die vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung durch das Personal nicht getragen wurde und es erhebliche Mängel bei der Dokumentation der Kundendaten gab. Auch die Einhaltung der Nachtruhe ab 22 Uhr musste zum Teil durchgesetzt werden, da in Einzelfällen noch bis nach 23 Uhr im Bereich der Außengastronomie bedient wurde.

Beschränkungen werden nachlässig befolgt

Ordnungsamtsleiter Thorsten Gloede sagt dazu: „Die Kontrolle war aufgrund eigener Beobachtungen in den vergangenen Wochen und zunehmender Bürgerbeschwerden erforderlich geworden. Leider hat sich der Eindruck, dass mit zunehmender Lockerung der Corona-Beschränkungen die aufgrund des Infektionsgeschehens auch weiterhin erforderlichen Beschränkungen nur noch nachlässig befolgt werden, bestätigt. Das trifft sowohl auf die Betriebe als auch auf Gäste zu.“

Die Betroffenen reagierten mehrheitlich verständnisvoll und beseitigten festgestellte Mängel, teilt die Stadt Buxtehude mit. In Einzelfällen waren die Behördenmitarbeitenden aber auch Pöbeleien bis an die Grenze der Beleidigung ausgesetzt. „Die Gesundheit von Personal und Gästen muss – bei allem Verständnis für die von der Corona-Pandemie stark gebeutelte Gastronomie – vor dem Hintergrund des vorhandenen Infektionsgeschehens weiterhin im Vordergrund stehen“, so Gloede weiter.

Weitere Kontrollen angekündigt

Er stellt im weiteren Verlauf des Sommers erneute Überprüfungen in Aussicht. Die Stadt Buxtehude bittet sowohl Unternehmen als auch Gäste eindringlich, die geltenden Abstands-, Hygiene- und Dokumentationsgebote zu beachten und gegebenenfalls auch auf festgestellte Mängel hinzuweisen.

Massive und wiederholte Verstöße gegen die geltenden infektionsschutzrechtlichen beziehungsweise sondernutzungsrechtlichen Bestimmungen werden unter anderem mit Bußgeldern geahndet.

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