Feuerwehr-Einsatz in S-Bahn-Tunnel sorgt für Verspätungen
Ein Feuerwehreinsatz in Altona legte den S-Bahnverkehr lahm, auch im Kreis Stade. (Symbolbild) Foto: Sulzyc
Die Feuerwehr rückt zu einem Einsatz in einem S-Bahn-Tunnel in Altona aus. Die Suche dauert eineinhalb Stunden, auch der S-Bahnverkehr im Kreis Stade ist von der Sperrung betroffen.
Hamburg. Brandgeruch und leichter Rauch in einem S-Bahn-Tunnel in Hamburg-Altona haben am frühen Abend für einen größeren Feuerwehr-Einsatz gesorgt. Nach der Alarmierung gegen 17 Uhr schickte die Feuerwehr 42 Kameraden zu der Stelle zwischen den Haltestellen Altona und Königstraße, wie ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr sagte.
Der S-Bahn-Verkehr sei gestoppt worden und es habe eine intensive Suche nach der Ursache begonnen. Nach eineinhalb Stunden konnte die Feuerwehr Entwarnung geben: An einem Stromleiter wurde ein Stück verkohltes Papier gefunden, so der Feuerwehr-Sprecher. Der S-Bahn-Verkehr auf der Strecke sollte wieder hochgefahren werden.
Verkehr im Hamburger Hauptbahnhof halbe Stunde lahmgelegt
Mehrere Menschen in den Fernbahngleisen haben den Verkehr im Hamburger Hauptbahnhof am frühen Donnerstagabend stark beeinträchtigt. Nach einer knappen halben Stunde waren die Personen heraus, wie Sprecher von Polizei und Bundespolizei der Deutschen Presse-Agentur sagten. Der gestoppte Bahnverkehr rollte demnach gegen 18.45 Uhr wieder an. Züge des Fern- und Nahverkehrs waren betroffen, es kam zu Ausfällen und Verspätungen.
Vor dem Hamburger Hauptbahnhof demonstrierten zu der Zeit laut Polizei rund 400 Personen zum Thema Kurden in Nordsyrien. Ob die Demonstration mit dem Zwischenfall im Bahnhof zu tun hatte, konnte der Polizeisprecher im Lagezentrum nicht sagen.
Auch in Kiel gab es am Nachmittag eine prokurdische Demonstration. Laut Polizei nahmen rund 1.100 Menschen daran teil. Die Versammlung verlief den Angaben zufolge störungsfrei.
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