Ermittlungen

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Ein 15-Jähriger hat mutmaßlich einen Nachbarn mit einem Messerstich in Delmenhorst lebensgefährlich verletzt. Der Jugendliche flüchtete zunächst, wurde aber später gefasst, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Das Opfer, ein 39 Jahre alter Mann, hatte den 15-Jährigen demnach am Donnerstag im Flur eines Mehrfamilienhauses getroffen und sich über dessen Verhalten geärgert. In der Vergangenheit hatte es den Angaben zufolge immer wieder Probleme mit dem Jugendlichen gegeben, weshalb der 39-Jährige ihn ansprach. Es entwickelte sich ein Streit, dann soll der 15-Jährige laut Polizei mit einem Messer zugestochen haben.

06.10.2023, 16:35 Uhr

Der lebensgefährlich verletzte 39-Jährige wählte den Notruf. Er wurde vor Ort von einem Notarzt behandelt und kam ins Krankenhaus, wo er sofort operiert wurde. Nach der Operation bestand laut Polizei keine Lebensgefahr mehr.

Der 15-Jährige floh und wurde am Abend nach einer Fahndung, bei der auch Spürhunde und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kamen, in einem Schrebergarten festgenommen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Totschlags eingeleitet. Der Jugendliche sollte am Freitag einem Richter vorgeführt werden.

Pressemitteilung der Polizei

© dpa-infocom, dpa:231006-99-468025/2

Die Redaktion empfiehlt
Weitere Artikel

Nach der Schlappe bei der Bürgerschaftswahl bemühen sich die Grünen um einen Neuanfang - auch mit der Wahl eines neuen Vorstands.

Das Wochenende startet am Samstag in Niedersachsen und Bremen mit herbstlichem Wetter. Tagsüber erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) viele Wolken und anhaltender Regen. Im Süden von Niedersachsen kommt zeitweise in Regenpausen die Sonne raus. Für die Küstenregionen (...).

Sebastian Hoeneß rettete den VfB Stuttgart erst vor dem Abstieg aus der Fußball-Bundesliga und führte den Club zuletzt sogar weit nach oben. Darauf ist auch sein bekannter Vater stolz.

Noch immer werden in Niedersachsen regelmäßig Geldautomaten gesprengt - allerdings mit sinkender Tendenz im Vergleich zu früheren Jahren. Bei den Taten besteht wegen einer veränderten Vorgehensweise oftmals eine größere Gefahr.

Einst stießen die Werke auf viel Widerstand, heute locken sie Massen ins Museum: Mit einer Sonderausstellung erinnert der Bremer Kunstverein an seinen Durchbruch.